Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona nicht auf erstem Platz

Google Trends 2021: Diese Begriffe haben die Deutschen am häufigsten gegoogelt

Google-Charts
+
Eine Frau hält ihr Handy in der Hand, auf dem die Google-Seite im Browser zu sehen ist. Die Themen rund um die großen Sportereignisse haben in diesem Jahr die Anwenderinnen und Anwender der Suchmaschine Google besonders stark interessiert. 

Noch vor einem Jahr wurden die Suchanfragen auf Google von Wörtern wie „Corona“, „RKI“ und „Biontech-Aktie“ dominiert. Das hat sich geändert: Die Menschen in Deutschland suchen vermehrt auch andere Themen.

  • Die Google Trends 2021 sind veröffentlicht worden
  • Das Corona-Thema war in den Suchanfragen nicht mehr so dominant wie im vergangenen Jahr
  • Die großen Ereignisse in diesem Jahr standen im Vordergrund

So löste insbesondere der Sport die Suchanfragen rund um die Corona-Pandemie ab. Die großen Sportereignisse in diesem Jahr interessierten die Anwender von Google besonders. In den Jahres-Charts des Internet-Konzerns für Deutschland landete der Begriff „EM 2021“ ganz vorne in der Rangliste auf Platz eins.

Google Trends 2021: Das waren die am häufigsten gegoogelten Persönlichkeiten

Auch in der Sparte der Prominenten belegte mit dem dänischen Fußballer Christian Eriksen ein Sportler den ersten Platz. Der tragische Held der Fußall-EM war während des Auftaktspiels der Fußballl-Europameisterschaft Dänemark gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen. Auf seinen Herzstillstand folgten dramatische Minuten. Eriksen musste wiederbelebt werden, ein schnelles Eingreifen der Mediziner rettete ihm das Leben. Unterdessen googelte halb Deutschland nach ihm.

Schock-Moment um Christian Eriksen bei der Fusball-EM.

Auf Platz zwei folgte der amerikanische Schauspieler Alec Baldwin. Der 63-Jährige hatte bei Dreharbeiten zum Film „The Rust“ versehentlich eine Kamerafrau erschossen.

Auf Platz drei der am häufigsten gegoogelten Persönlichkeiten landete Musiker Gil Ofarim. Anfang Oktober hatte der 39-Jährige gegen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels antisemitische Vorwürfe erhoben.

Bundestagswahl 2021 bei Google Trends auf zweitem Platz

Hinter der EM 2021 konnte die Bundestagswahl auf Google den zweiten Platz belegen. Erst danach folgte Corona in den Suchabfragen. Auf den Plätzen vier und fünf ging es wieder um den Sport. Die „Bundesliga“ und „Olympia 2021“ waren hier präsent.

Für seinen Jahresrückblick wertet die Suchmaschine Google allerdings nicht die meistgesuchten Begriffe aus, sondern den größten Anstieg beim Suchvolumen.

WhatsApp Störungen auch in Google Trends 2021 ablesbar

Auch ließ sich anhand der Google Trends 2021 nicht nur die Sportbegeisterung der Deutschen ablesen, sondern auch, wie sehr der Messangingdienst WhatsApp mittlerweile zum Alltag gehört. Die App des Facebook-Konzerns Meta hatte im vergangenen Jahr immer wieder mit Störungen zu kämpfen. „Whatsapp Störung“ landete bei den allgemeinen Suchabfragen auf Platz 6. Keine Warum-Frage legte mehr zu als „Warum geht Whatsapp nicht?“. Bei den Was-Fragen lag „Was ist mit Whatsapp los?“ an dritter Stelle - hinter „Was kostet ein PCR-Test?“ und „Was ist das Kuba-Syndrom?“

Mit Kuba- oder Havannasyndrom werden Erkrankungen amerikanischer Diplomaten bezeichnet, die zuerst im Jahr 2016 in der kubanischen Hauptstadt gemeldet wurden und bis heute Fragen aufwerfen. Dutzende kanadische und US-Diplomaten sowie deren Angehörige in Kuba litten unter Gesundheitsproblemen wie Benommenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen sowie Hör- und Sehproblemen.

Corona nicht mehr so dominant - aber immer noch in Google Trends 2021

Für den großen Bereich der Suchanfragen um das omnipräsente Thema Corona veröffentlichte Google eine gesonderte Auswertung. Besonders, dass vor einem Jahr noch keine Impfungen verfügbar waren, konnte man anhand der Abfragen ablesen. Besonders populäre Abfragen beschäftigten sich damals mit dem praktischen Umgang mit der Pandemie: Das spiegelte sich unter anderem in der Frage wider, die Nutzer häufig in das Suchfeld eingaben: „Wo bekomme ich Mundschutz her?“. In diesem Jahr war die Impfung dagegen ein Top-Thema. Die Menschen wollten wissen: „Wie lange hält die Corona-Impfung?“, „Wie lange kein Sport nach der Corona-Impfung?“, „Darf man nach der Corona-Impfung Alkohol trinken?» Erst auf Platz 11 der Fragen zu den Impfungen steht „Was spricht gegen die Corona-Impfung?“

Armin Laschet bei Google Trends 2021 bei Politikern auf erstem Platz

Das Wahljahr 2021 beschäftigte die Google-User ebenfalls. Bei den Suchabfragen zu Politikerinnen und Politikern in Deutschland steht der gescheiterte Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf der Spitzenposition. Ihm folgen in den Charts seine erfolgreichen Widersacher Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) sowie die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Zapfenstreich zum Abschied für Merkel schaffte es bei den Nachrichtenthemen immerhin auf Platz 3 - hinter den Schlagzeilen zur Bundestagswahl 2021 und Corona.

Kasia Lenhardt beschäftigt Google-User

In der Rubrik „Abschied“ rührte die Anwenderinnen und Anwender von Google vor allem der Tod des polnischen Models Kasia Lenhardt, die 2012 in der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ aufgetreten war. Auch der frühe Tod des Schauspielers Willi Herren, der durch seine Rolle in der ARD-Sendung „Lindenstraße“ bekannt geworden war, interessierte viele Menschen, gefolgt von Suchabfragen zu Prinz Philip, TV-Moderator Jan Hahn und YouTube-Star Philipp Mickenbecker.

fgr/dpa