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Schräge Story aus Großbritannien

Statt „Gehirnchirurgin“: Jennifer Love (25) beleidigt und „bespuckt“ Männer – und verdient 9000 Euro im Monat

Eigentlich unvorstellbar: Aber eine Frau aus Großbritannien, die vorher als Kellnerin jobbte, verdient mittlerweile ganze 9000 Euro im Monat. Und das, indem sie Männer beleidigt und „bespuckt“. Wie geht das?

Großbritannien – Bis 2020 arbeitete Jennifer Love (25) aus Großbritannien als Kellnerin in ihrer Heimat Reading in der Grafschaft Berkshire. Danach versalzte ihr die Corona-Pandemie die Suppe und es ging nicht mehr weiter. Mit einem Freund hatte sie darüber Witze gemacht, Bilder von ihren Füßen zu verkaufen. So begann dann tatsächlich auch die „Erfolgsstory“, wie zunächst „BerkshireLive“ berichtete.

Mittlerweile sind nach dieser Idee zwei Jahre vergangen und sie arbeitet lediglich zwei Stunden am Tag und streicht satte 9000 Euro im Monat ein. Doch wie ist das möglich? Zunächst begann sie aus dem Gedankenblitz heraus Bilder und Videos von ihren Füßen zu verkaufen. Hierzu waren die Kunden bereit 45 Euro für zehnsekündige Video-Clips zu zahlen. Doch der anfängliche Einfall entwickelte sich zu einem ganz anderen Geschäft, was bei einigen für regelrechtes Kopfschütteln sorgt.

„Zahlsäue“ machen es möglich

Das ganz große Geld macht sie aktuell durch Livevideos, in denen sie in einer zehnminütigen Sitzung bis zu über 1000 Euro verdienen kann. Hierzu führt Jennifer Privatgespräche mit Kunden, den sogenannten „PayPigs“, was im Deutschen so viel bedeutet wie „Zahlsau“, und diese schicken ihr wiederum Geld für ihre Dienstleistungen. Allerdings sind diese Dienstleistungen von besonders skurriler Natur. Ein „PayPig“ ist nämlich jemand, der gerne den Geldhahn aufdreht, um gedemütigt und verspottet zu werden.

Jennifer „spuckte“ auch schon mal in ein „erbärmliches“ Gesicht

Wie der Arbeitsalltag eines etwas ungewöhnlichen Camgirls aussieht, beschreibt die 25-Jährige folgendermaßen: „Freitags und samstags lege ich mich geschminkt ins Bett, sehe fern und warte einfach darauf, dass die Kunden kommen. Ich muss sie dann verspotten und lächerlich machen, und um ehrlich zu sein, ist das alles ziemlich jugendfrei. Ich nenne sie beispielsweise erbärmlich, dass ich zu gut für sie bin und dass sie mir ihr ganzes Geld geben sollen.“

Das Verrückteste, was sie jemals erleben durfte, war, dass sie in die Kamera spucken sollte und so tun musste, als sei es das Gesicht eines Kunden. Ziemlich schräg also. Sie fügte hinzu: „Ich habe viele ältere Geschäftsleute, aber auch jüngere Männer, die zu viel Zeit für sich haben. Einmal hatte ich sogar eine Frau als Kundin, ich war sehr schockiert, weil ich nicht erwartet hatte, eine Frau auf der anderen Seite der Kamera zu sehen.“

Trotz Kritik: Jennifer verteidigt ihre Arbeit

Angesprochen auf die Kritik, dass sie „verletzliche Männer ausnutze und sich schämen solle“, verteidigte Jennifer ihre Arbeit und hatte nur ein müdes Lächeln übrig: „Es ist ihre Macke, lächerlich gemacht zu werden und ihr Geld zu verschenken. Ich liebe die Freiheit, die ich durch meine Arbeit erhalte; ich kann so wenig und so oft arbeiten, wie ich will, und ich fühle mich dadurch gestärkt.“

Jennifers Mama wollte, dass sie Gehirnchirurgin wird

Mittlerweile ist sie mehr als stolz auf ihre Arbeit, aber es gab auch Zeiten, da wo sie ihre Beschäftigung vor ihrer Familie verheimlichte. „Meiner Mutter wäre es natürlich lieber, wenn ich Gehirnchirurgin geworden wäre, aber das Wichtigste für sie ist, dass ich glücklich bin. Mein Vater ist davon überhaupt nicht beeindruckt, aber wir reden immer noch miteinander“, so Jennifer. Nur die Großeltern wissen es immer noch nicht, wie das Camgirl verrät. Weil ihr in dem Fall dann doch bis über die Ohren rot werden würde?

mck

Rubriklistenbild: © Bildmontage: Screenshot sianjennifer/Instagram

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