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Mama (30) stirbt nach Geburt auf Intensivstation

Ihr Mutter-Glück dauerte nur wenige Augenblicke: Covid-19 zerreißt Familienglück

Kristen träumte davon, Mutter zu werden.
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Kristen träumte davon, Mutter zu werden.

Es ist eine Geschichte, die einem den Atem raubt. Kristen McMullen (30) konnte ihr Baby nur noch für wenige Augenblicke im Arm halten, bevor sie die Kraft verlor um gegen Covid-19 ankämpfen zu können - sie kam auf die Intensivstation und verstarb nicht mal eine Woche nach der Geburt.

Florida - Es ist eine Geschichte, die an Tragik kaum zu überbieten ist. Kristen McMullen war 30 Jahre alt und wünschte sich nichts inständiger als ein kleines Baby, um das Familienglück mit ihrem Mann Keith perfekt zu machen. Und tatsächlich: Zum Jahreswechsel wurde die lebensfrohe Kirsten schwanger. Alles war perfekt. „Das war ein Traum von ihr, ein Baby und eine Familie zu haben. Keith ist die Liebe ihres Lebens“, erklärte James Syverson, Onkel von Kristen, gegenüber lokalen Medien.

Doch dann infizierte sich Kristen, die auch vor kurzem erst zum General Manager eines Hotels befördert worden war, mit dem Coronavirus. Es gab in der Folge Komplikationen. Sie kam zweimal ins Krankenhaus. Eine Woche vor dem Geburtsdatum sahen sich die Ärzte aufgrund einer Lungenentzündung und einer niedrigen Herzfrequenz gezwungen, das Baby auf die Welt zu holen.

Nur zwei Bilder dokumentieren das Baby-Glück

Per Notkaiserschnitt bekam Kristen ihr Kind. Doch die Freude dauerte nur wenige Augenblicke an. Angaben der Familie zufolge konnten nur zwei Bilder von den beiden gemacht werden, bevor die Mutter auf die Intensivstation verlegt werden musste. Kristens Onkel James berichtet: „Kristen hielt sie für einen kurzen Moment im Arm. Es gibt zwei Bilder, auf denen sie Summer hält, dann musste sie auf die Intensivstation, weil es Komplikationen mit der Atmung gab.“

Mama Kristin konnte ihr Kind nur noch per Videocall sehen.

Und damit begann das bittere Bangen um Kristens Gesundheit. Aber nicht einmal eine Woche nach der Geburt erhielt Keith die traurige Nachricht, dass seine Frau und Mutter seines Kindes verstorben sei. Covid-19 und die dadurch hervorgerufene Lungenentzündung hatten Kristen zu stark zugesetzt. Sie verlor auf den Intensivstation ihren Überlebenskampf.

„Wir dachten wirklich, dass sie jung und voller Energie und völlig gesund ist, wir dachten, sie würde durchkommen“, sagte Kristins Tante Melissa. „Sie hat alles für das Baby getan und alles gegeben, um diese Krankheit zu bekämpfen. Leider hat die Krankheit gewonnen. Das ist absolut schrecklich“, ergänzte James.

Impfung bei Schwangerschaft?

Ob die Verstorbene gegen das Coronavirus geimpft worden war, teilte die Familie nicht mit. Der behandelte Arzt, Dr. Lori Boardman, erklärte hierzu, dass das Beste, was schwangere Frauen tun könnten, um sich und ihre Babys zu schützen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. „Eine der häufigsten Fragen, die ich bekomme, ist: ‚Erhöht es das Risiko einer Fehlgeburt?‘ Daten sagen nein. Wir sehen überhaupt keine negativen Auswirkungen durch die Impfung“, sagte Boardman.

Die Familie versucht gerade diesen riesigen Schmerz zu verarbeiten. Angehörige haben ein GoFundMe-Konto eröffnet, damit Keith die enormen medizinischen Kosten und die finanzielle Unterstützung decken kann. Mittlerweile wurden über 44.000 Dollar gespendet. Und die Familie hofft auf mehr. „Ich hatte gehofft, ich würde aufwachen und der Albtraum wäre vorbei. Gestern hat Kristen ihren letzten Atemzug gemacht (...) Vielen Dank an alle, die bisher gebetet, geteilt und gespendet haben. Ihre Großzügigkeit wird sehr geschätzt“, schrieb Kristins Tante Melissa als Update unter den Spendenaufruf.

mz

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