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jawoi gmiatlich - so geht's!

Tipps und Tricks für den guten Ton - Was Ihr beachten müsst

jawoi gmiatlich - Musik ist Geschmackssache, ein ordentlicher Ton in Videos nicht! Ich habe für Euch Wissenswertes und Nützliches für den besten Klang zusammengetragen:

Heute möchte ich mich mit Euch über ein Thema unterhalten, das viel zu oft leider etwas stiefmütterlich behandelt wird. Aus meiner Sicht ist ein Guter Ton aber essentiell für gute Aufnahmen. Der Grund: Ton ohne Bild funktioniert, umgekehrt ist, außer bei einem Foto, eher selten:

Mit dem Ton in Euren Aufnahmen verhält es sich beinahe so, wie mit dem passenden Licht. Er fällt meistens nur auf, wenn er schlecht ist. Bei einem Bild kann man oft ein Wackeln oder auch eine etwas zu dunkle oder helle Einstellung noch verschmerzen. Ist der Ton zu leise, zu laut, abgehackt, verzögert oder verrauscht, stört das den Eindruck stärker. In meinem Video soll es um den Ton gehen, den Ihr vor Ort, beim Filmen selbst aufnehmt. Wie und mit welcher Ausrüstung Ihr ihn am besten aufnehmt. Musikalische Untermalung und Soundeffekte ist dann nochmal ein ganz anderes Thema und stark vom Geschmack des Filmers oder Bearbeiters abhängig. Genug Stoff für ein eigenes Video zum Thema.

Ich will kurz mit der wohl wichtigsten Eigenschaft von Mikrofonen starten, der sogenannten Richtcharakteristik. Die beschreibt, in welchem Bereich ein Mikro den Ton aufzeichnen kann. Unterschiedliche Richtcharakteristiken bedeuten dann auch unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Nicht jedes Mikrofon ist für jeden Zweck gleich gut geeignet.

Wo spielt die Musik?

Grundsätzlich wird in drei Haupt-Richtcharakteristiken unterteilt. Der Name leitet sich ungefähr von der Form in dessen Bereich die Mikrofone am empfindlichsten sind. Die Kugel-Charakteristik wird auch als omnidirektional, also in alle Richtungen, bezeichnet. Hier gibt es keinen Bereich, der besonders für Aufnahmen geeignet ist. Die "Acht" bietet zwei Bereiche, die für Aufnahmen genutzt werden können. Sie wird auch als bidirektional, also als "in zwei Richtungen empfindlich" bezeichnet. Die sogenannte "Keule" ist eine direktionale Charakteristik, geht also nur in eine Richtung. Alle anderen Abstufungen sind dann Misch-Formen aus den eben genannten. Die häufigste Form ist die sogenannte Niere, in mehreren, verschiedenen Abstufungen.

Aus der Richtcharakteristik lässt sich jetzt auch ganz leicht auf den Einsatz schließen. Steht ihr beispielsweise mitten in einer Veranstaltung und wollt aufnehmen was rundherum passiert, dann bietet sich natürlich die Kugel an. Passiert etwas weiter entfernt, rate ich dazu, zur Keule oder anderen, direktionalen Charakteristiken zu greifen. Für ein Interview ist am besten ein Mikro mit Nieren-Charakteristik geeignet. Der empfindlichste Bereich ist hier auf einen relativ nahen Bereich reduziert.

Im Video oben seht ihr unterschiedliche Mikrofone für unterschiedliche Einsatzgebiete. In den meisten Fällen klärt bereits die Bauform über den bevorzugten Einsatzbereich auf. Besonders empfehlenswert, da besonders vielseitig, sind dann aber auf jeden Fall externe Aufnahmegeräte. Der Nachteil: Eure Audioaufnahmen müssen mit den Video-Aufnahmen synchronisiert werden.Auch hier habe ich einen Tipp für den kleinen Geldbeutel für Euch: Euer Smartphone kann jederzeit diesen Job übernehmen. Mit verschiedenen Apps kann der Ton aufgezeichnet werden, wenn beispielsweise kein ordentliches Interview-Mikro zur Hand ist.

Lasst mir gerne ein Abo auf meinem YouTube-Kanal und einen Daumen nach oben auf dem Video da, wenn Euch meine Tipps weitergeholfen haben. Und immer dran denken: Der Ton macht die Musik und bleibt's gmiatlich!

Rubriklistenbild: © sl/pa

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