"Dicken-Hasser" in London

Fiese Hass-Botschaft in U-Bahn zugesteckt bekommen

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London - Kara Florish bekam einen riesen Schock als ihr in der U-Bahn ein komisches Kärtchen zugesteckt wird. Auf der einen Seite steht groß "fett" und auf der anderen Seite steht als Absender "Dicken-Hasser".

Als Kara Florish in der Londoner U-Bahn ein kleines Kärtchen zugesteckt wird, bekommt Sie einen riesen Schock. Auf der einen Seite der Karte prangt ein großes "fett". Auf der anderen Seite stand als Absender: "Overweight Haters Ltd", auf Deutsch: "Dicken-Hasser".

Die Londonerin postet die Visitenkarte mit der Nachricht direkt auf Twitter.

Auf der Karte steht ebenfalls eine klare und sehr widerliche Botschaft der "Dicken-Hasser".

Auf Deutsch heißt es:

"Unsere Organisation hasst dicke Menschen. Wir protestieren dagegen, dass ihr enorme Mengen Lebensmittel verbraucht, während die Hälfte der Menschheit Hunger leidet. Wir missbilligen es, dass unsere Krankenkassenbeitrage dafür verschwendet werden, eure Gier zu behandeln. Und wir verstehen nicht, dass ihr Folgendes nicht begreift: Wenn ihr weniger essen würdet, bliebe euch mehr Geld, ihr würdet abnehmen und wäret zufriedener und würdet einen Partner finden - und wir meinen damit nicht einen perversen Liebhaber pummeliger Frauen."

Trotz dieser bösen Worte, lässt sich Kara nicht unterkriegen. Sie postet sofort ein Statement und eine Bitte, ihren Beitrag so oft wie möglich auf Facebook zu teilen:  

"Ich bin kleiner als der nationale Durchschnitt, aber würde mich nicht als fettleibig bezeichnen. Bitte teilt diesen Beitrag, wenn ihr schockiert darüber seid. Und an die Person, die die Karte geschrieben hat: Geh zurück in die Schule, du kannst ja nicht einmal das Wort beautiful buchstabieren." 

Aber ist die Geschichte wirklich wahr? Oder doch nur ein Fake? Ob wirklich jemand solche bösartigen Karten verteilt, ist fragwürdig. Aber wie die HuffingtonPost.de berichtet, ist Kara kein Einzelfall. Twitter-User Sean Thomas Knox berichtet, er habe ein Mädchen gesehen, das nach dem Erhalt so einer Karte, weinend aus der Bahn gestiegen sei:

Egal ob echt oder Fake! Der Bitte von Kara wurde sofort nachgegangen und das Verbreiten der Geschichte hat super geklappt. Auch die britischen Medien sind auf Karas Geschichte aufmerksam geworden. Sie haben die Sache aufgegriffen und mehrmals darüber berichtet.

Aber die Sache hat auch was Gutes! Viele werden auf Kara aufmerksam und unterstützen Sie. Denn Niemand hat das Recht, darüber zu entscheiden wie jemand auszusehen hat. Es sollte jeder so aussehen dürfen wie er will.

Gina Zeitler

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