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Meint Weltmeister Özil diese kuriose Blitzer-Ausrede wirklich ernst?

London - Die Negativ-Schlagzeilen um Mesut Özil reißen nicht ab. Nach seinem unrühmlichen Rücktritt aus der Deutschen Nationalmannschaft und der Ausbootung bei Arsenal London muss Özil nun vor Gericht.

Denn der ehemalige Deutsche Fußballnationalspieler wurde am Vormittag des 2. Juli auf einer englischen Autobahn mit 97 mph (156 km/h) geblitzt - erlaubt sind 70 mph (110 km/h), berichtet bild.de. Özil droht sogar der Führerscheinentzug. Der Deutsch-Türke hat allerdings eine kuriose Ausrede parat. Er habe mph mit km/h auf seinem Tacho verwechselt.

Er sei davon ausgegangen, dass auf seinem Tacho 97 Kilometer pro Stunde angezeigt wurden. Nicht umsonst würde er mit einer Mercedes G-Klasse ein deutsches Auto fahren. „Ich bin deutscher Staatsangehöriger und offensichtlich daran gewöhnt, Fahrzeuge zu fahren, die die Geschwindigkeit in Kilometern und nicht in Meilen pro Stunde anzeigen“, heißt es in einem offiziellen Statement.

Weiter rechtfertig der Weltmeister von 2014 seine Raserei: „Aufgrund der Covid-19-Einschränkungen war die Autobahn praktisch leer. Die einzige Erklärung, die ich geben kann, ist, dass meine Konzentration aufgrund des Fehlens anderer Fahrzeuge auf der Straße vorübergehend nachgelassen haben muss. Das Fahrzeug, das ich fuhr, hat sehr geringe Motorgeräusche und ist ein Automatikgetriebe.“

Özil betonte aber auch, dass er seine Strafe voll und ganz akzeptieren werde. Er plädiert jedoch auf eine Geldstrafe. Denn er sei bislang auf Englands Straßen nie negativ aufgefallen und er müsse täglich zum Training fahren.

mz

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