Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mehr als 80 Prozent schauen digitales Fernsehen

Für schärfere Bilder sind viele Zuschauer auf digitales Fernsehen umgestiegen. Foto: Britta Pedersen
+
Für schärfere Bilder sind viele Zuschauer auf digitales Fernsehen umgestiegen. Foto: Britta Pedersen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Deutschlands Fernsehlandschaft wird immer digitaler und hochauflösender. Mittlerweile schauen acht von zehn Zuschauern digital. Der Empfang über das Internet und die Zimmerantenne stagniert allerdings oder geht sogar zurück.

Die Digitalisierung der Wohnzimmer schreitet voran. Acht von zehn Fernsehzuschauern in Deutschland erhalten ihr TV-Programm mittlerweile digital. Vor allem unter den Kabelkunden kehren viele dem analogen Programm den Rücken: Rund 1,5 Millionen Haushalte steigen pro Jahr um. Das teilt die Deutsche TV-Plattform mit, ein Zusammenschluss aus Sendern, Geräteherstellern und Behörden. Im Gegensatz dazu stagniert das Fernsehen über das Internet (IPTV) bei 1,89 Millionen Haushalten (4,9 Prozent), der terrestrische Empfang über Antenne (DVB-T) sinkt sogar leicht. Dem Röhrenfernseher mit analogem Empfang halten mittlerweile nur noch 16 Prozent die Treue.

Einer der Gründe für den sinkenden Anteil der DVB-T-Zuschauer ist nach Angaben der TV-Plattform vor allem technisch begründet. Wegen steigender Nachfrage nach hochauflösenden HD-Bildern suchen Nutzer zunehmend andere Bezugsquellen für ihr TV-Signal. Aufgrund technischer Beschränkungen kann in Deutschland kein HD-TV über DVB-T empfangen werden. Abhilfe soll der neue Standard DVB-T2 bringen. Er wird zurzeit in Berlin und München getestet, im August soll der Raum Köln-Bonn als weiteres Testgebiet hinzukommen.

Beliebtestes Gerät zum Empfang von TV-Programmen ist mit 65 Prozent nach wie vor der Fernseher. Computer, Laptop, Tablet und Smartphone kommen zusammen nur auf knapp 31 Prozent der Empfangsgeräte. Eine aktuelle Studie von IP Deutschland und TNS Infratest weist allerdings darauf hin, dass TV-Zuschauer immer häufiger mehrere Geräte gleichzeitig einsetzen - etwa um zusätzliche Informationen zum Programm abzurufen oder Filminhalte simultan in sozialen Netzwerken zu diskutieren.

Kommentare