Im Netz sicher Weihnachtsgeschenke kaufen

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Stuttgart/Berlin - Die Polizei, eBay und der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) informieren über die wichtigsten Regeln zum sorgenfreien Einkauf im Internet.

Ein Klick und das Weihnachtsgeschenk liegt im virtuellen Warenkorb. Online-Shopping ist mittlerweile ebenso einfach wie bequem – und besonders in der hektischen Vorweihnachtszeit. Doch beim Einkauf im Internet ist auch Vorsicht geboten. Deshalb sollte man nicht allzu unbedarft auf Shopping-Tour im Netz gehen. Die Kampagne „Online Kaufen mit Verstand!“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, des weltweiten Online-Marktplatzes eBay und des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) informiert anhand sieben goldener Regeln über den sicheren Einkauf im Netz.

Der Einkauf via Internet zählt heute zum Alltag. Auch immer mehr Menschen mit wenig Online-Erfahrung entdecken die virtuelle Shoppingmeile. Doch nicht nur sie tummeln sich dort. Vermehrt nutzen auch unseriöse Anbieter und Kriminelle die Möglichkeiten des Internets für ihre Machenschaften. Im Jahr 2009 registrierte die Polizei in der Kriminalstatistik 110.372 Fälle von Waren- und Warenkreditbetrug mittels Internet. Das sind 20,8 Prozent mehr als noch im Jahr 2008, in dem 91.392 Fälle gemeldet wurden. „Wer im Internet Einkäufe tätigt, der sollte deshalb das Angebot sorgfältig prüfen, ein sicheres Passwort benutzen und auf das Widerrufsrecht achten“, sagt Professor Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention und Landespolizeipräsident von Baden- Württemberg. Dr. Stephan Zoll, Geschäftsführer von eBay in Deutschland ergänzt: „Es gibt viele Möglichkeiten, sich beim Einkaufen im Netz zu schützen. Gerade bei teuren Artikeln sollte man auf sichere Zahlungsmethoden achten und die Seriosität des Anbieters so gut wie möglich prüfen.“

Christoph Wenk-Fischer, bvh-Hauptgeschäftsführer führt an: „Die Zahl der Online-Kunden nimmt stetig zu, allein in diesem Jahr geben die deutschen Verbraucher ca. 24,3 Mrd. Euro im Internet aus. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Kunde und Händler spielt gerade beim Online-Handel eine große Rolle. Dennoch sollten die Kunden vorsichtig mit ihren persönlichen Daten umgehen, damit jegliche Negativüberraschung vor dem Weihnachtsfest ausgeschlossen werden kann.“

„Uns geht es um die Vermittlung wichtiger Grundregeln für den Online-Kauf“, verdeutlicht Hammann. „Wir wollen die Internet-Nutzer dazu motivieren, bereits vorhandene Sicherheitsangebote aktiv zu ihrem eigenen Schutz zu nutzen, um sie vor Ärger und finanziellen Schäden zu bewahren.“

Die sieben goldenen Regeln zum sicheren Einkauf im Internet

Regel 1: Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter.

Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung.

Regel 3: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters.

Regel 4: Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen.

Regel 5: Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden.

Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen Anbietern.

Regel 7: Schützen Sie sich vor Datenklau.

Auf der Kampagnenwebsite www.kaufenmitverstand.de finden sich detailliertere Informationen zu den „7 Goldenen Regeln“, Links und weitere Informationsangebote in Sachen Online-Sicherheit sowie ein Glossar mit Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um das Thema sicherer Internet-Kauf. Die Besucher haben zudem die Möglichkeit eine Safety Card und das Faltblatt „Alles, was Recht ist – Ihre Rechte als Online-Käufer“ downzuloaden.

Presseinformation Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © pa

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