Die Redaktion wünscht Frohe Weihnachten

Die besten Spots zum Fest: "Wie viel Weihnachten darf es sein?"

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Für die Weihnachtszeit lassen sich Unternehmen immer wieder besonders kreative Ideen für Werbespots einfallen. So auch in diesem Jahr - vor allem die Supermarkt-Ketten Lidl und Edeka scheinen damit den "Zahn der Zeit" genau getroffen zu haben:

Düsterer Lidl-"Thriller"

Der etwa 2:15 Minuten lange Lidl-Spot, der auf YouTube bereits 6,5 Millionen Mal angeklickt wurde, wirkt dabei anfangs wie ein düsterer Thriller. Vor allem die Eröffnungssequenz hat wenig mit besinnlicher Weihnacht zu tun: Ein wütender Mob auf der Straße, streitende Verwandte oder gestresste Eltern sollen wohl zeigen, dass heutzutage in der Vorweihnachtszeit sehr viel Hektik und jede Menge Gereiztheit herrschen. Stets präsent: Kinder, die dieser negativen Stimmung hilflos ausgesetzt werden.

Doch diese beschließen dann - ganz nach dem Titel des Films, "Kids Gone" - einen Schlussstrich zu ziehen. Sie hauen im weiteren Verlauf von zu Hause ab und marschieren Richtung Horizont, wo ein helles Licht ein "besseres Weihnachten" verspricht. Wie von Geisterhand wird der Kinder-Pulk immer größer, bis dieser an einem Abgrund ein Weihnachtsschloss erblickt.

Hier wendet sich das Ganze zum Guten und es zeigt sich die Moral der Geschichte: Die Kinder merken, dass sie aus den mitgebrachten Geschenken eine Art Treppe über den Abgrund bauen können und sie direkt in ein Weihnachtsmärchen führt - ohne Hektik, ohne Gereiztheit und viele unnötige Geschenke. Bemerkenswert: Die Kinder feiern ohne ihre Eltern, die völlig perplex im Wald zurückbleiben. Immerhin scheinen sie zu kapieren, dass sie es waren, die die Vorfreude aufs Fest vermasselt haben...

"Wir haben intern lange über das Ende diskutiert. Letztlich bleibt es der Phantasie des Zuschauers überlassen, ob ein Happy End vielleicht in der realen Welt stattfindet. Das ist emotional viel stärker und hallt viel länger nach, als vorgefertigte Interpretationen zu liefern", erklärte Martin Alles, Director International Marketing bei der Lidl Stiftung, dem Portal horizont.net. Lidl hat einen passenden "Weihnachts-Hashtag" dazu gestellt: #waswirklichwichtigist

Auch die Lidl-Konkurrenz war wieder kreativ

Auch Konkurrent Edeka hat sich für die Weihnachtszeit wieder etwas einfallen lassen. Für das Video, das bereits über vier Millionen Mal geklickt wurde, wurde in einer Filiale eine Art "Weihnachtsrad" aufgestellt, wo der Kunde selbst herantreten und entscheiden kann, ganz nach dem Motto des Films: "Wie viel Weihnachten darf es sein?"

Mit dem Film, der auch im Fernsehen gezeigt wird, will Edeka offenbar seine Kompetenz in Sachen Lebensmitteln demonstrieren - ganz egal, ob der Kunde nun kleckern oder klotzen will, also "weniger", "mehr", "viel" oder "sehr viel" am "Weihnachtsrad" ausgewählt hat...

In diesem Sinne wünscht die Redaktion Ihnen und ihren Familien Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage im Kreise ihrer Lieben und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube (Montage)

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