Neuer Messaging-Dienst seit Mittwoch auf dem Markt

Wire - Konkurrenz für WhatsApp und Co.?

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Berlin - Nachrichten, Musik und Videos verschicken - das ist schon bekannt. Aber die Programmierer vom neuen Chatprogramm "Wire" haben sich was einfallen lassen, um WhatsApp Konkurrenz zu machen.

Besser als Skype? Wahrscheinlich. So gut wie WhatsApp? Vermutlich. Seit Mittwoch gibt es einen neuen Messengerdienst - und er kommt aus Deutschland, mit Firmensitz in der Schweiz: "Wire". Diesen Dienst gibt es ab sofort kostenlos in den AppStores für iPhones, iPads, Macs und Android-Geräten. Auch eine Version für Windows soll folgen. Und der Dienst soll auch in Zukunft kostenlos bleiben.

Doch was kann der Dienst?

Seit der Dienst seit Mittwoch auf dem Markt ist, verspricht er so einiges: Er soll akkufreundlich sein, synchron auf allen mobilen Endgeräten funktionieren und vor allem wirbt der Dienst damit, dass die europäischen Datenschutzgesetze befolgt werden (der Server steht in der EU). Gerade dies stand bei WhatsApp und dem Facebook-Messenger in der letzten Zeit immer häufiger in der Kritik.

Telefonate sind laut Wire-Mitgründer und CEO Jonathan Christensen Ende-zu-Ende verschlüsselt. Auch Chatnachrichten und Bilder sind laut Christensen transportverschlüsselt, wie er im Interview mit der "Welt" betont.

Messaging steht im Vodergrund

Wire bietet an, mit dem Dienst kostenlos zu telefonieren. Eine Videotelefonie-Funktion soll noch folgen. Hauptsächlich geht es allerdings, wie bei WhatsApp, ums Messaging. Mit Hilfe von Wire ist es möglich Nachrichten, Fotos, SoundCloud-Musik und YouTube-Videos auszutauschen. Auch ein Gruppenchat ist möglich. Wie bei WhatsApp benötigen Sie für alle mobilen Funktionen eine bestehende Internetverbindung – entweder per WLAN oder einen Datentarif. Ein Haken: Die App gibt es momentan nur auf Englisch.

In Zukunft soll es dann auch In-App-Käufe geben. Was dann genau verkauft werden soll, ist noch offen.

Auf der Firmen-Homepage können Sie sich noch genauer über "Wire" informieren.

mh/rored24

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