Streich oder Paketbombe?

Wie ein Vibrator im Briefkasten einen Polizeieinsatz auslöste

Oranienburg - Als Anfang Dezember ein sonderbares Geräusch aus einem der Briefkästen in einem Mehrparteienhaus im Oranienburg ertönte, trauten sich die Bewohner zunächst nicht mal mehr aus der Wohnung. Zu groß war die Angst, es könnte sich bei dem lauten Summen um eine Paketbombe handeln. Sie riefen die Polizei.

Und das nicht zu Unrecht, denn vor kurzem berichteten viele Medien über einen Bombendrohung bei DHL. Dabei wurde der Lieferservice mit einer Paketbombe erpresst. Auch im Briefzentrum Kolbermoor war zuletzt ein Paket ohne Adressaufkleber gefunden worden.

Als die Polizei eintraf, warf sie sofort einen Blick in den Briefkasten - und fand den ziemlich peinlichen Hintergrund des Falles heraus: Wie unser Partnerportal tz.de und die Märkische Zeitung berichten, stammte das verdächtige Summen von einem Sex-Spielzeug, das im Postfach lag. Die Anwohner hatten auch von einem lauten Klingeln berichtet, welches aus dem Briefkasten ertönte.

Ob der Vibrator im eingeschalteten Modus in das Fach gelegt wurde oder sich erst beim Einwurf aktivierte, ist unklar. Jedenfalls war das Erotik-Spielzeug nicht verpackt. Von wem die frivole Lieferung stammte und ob es sich dabei wirklich nur um einen Streich handelte, konnte ebenfalls noch nicht geklärt werden. Der Empfänger dieser kuriosen Sendung war zum Zeitpunkt nicht daheim.

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