Oxboard: Mini-Segway kommt nach Deutschland

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Der Oxboard funktioniert im Prinzip wie ein Segway. Er ist nur viel kompakter und verzichtet auf einen Haltegriff. Er schafft 15 Kilometer pro Stunde. Foto: Oxboard

Auf einem Board ohne große Mühe durch die Gegend düsen. Viele denken dabei an den Segway. Eine neue Möglichkeit zur Fortbewegung per Brett mit Rädern kommt demnächst nach Deutschland: das skateboardgroße Oxboard aus den Niederlanden.

Berlin (dpa/tmn) - Den selbstbalancierenden Segway kennt fast jeder. Aus den Niederlanden kommt nun ein ähnliches einachsiges Gefährt nach Europa: Der Oxboard ist wesentlich kompakter und verzichtet zudem auf einen Haltegriff.

Der Fahrer kann durch Gewichtsverlagerung die Richtung bestimmen: vorwärts und rückwärts, Kurven oder im Kreis. Die Balance halten die Elektromotoren automatisch. Dazu werden die Echtzeitdaten von vier Kreiselinstrumenten (Gyroskopen) genutzt, die Abweichungen vom Gleichgewicht messen.

Als Zielgruppe für das skateboardgroße Gefährt hat der Hersteller aus Eindhoven nicht nur Privatleute, die ein Fortbewegungsmittel oder Freizeitvergnügen suchen, im Blick. Der Oxboard soll auch Berufstätigen, die viel laufen müssen, die Arbeit erleichtern, also etwa Servicekräfte in der Gastronomie oder Lageristen. Der Oxboard wird auf der Elektronikmesse IFA in Berlin (Besuchertage: 4. bis 9. September) zu sehen sein.

Als Maximalgeschwindigkeit gibt der Hersteller 15 Kilometer pro Stunde an. Die Reichweite mit einer Akkuladung soll bei 20 Kilometern liegen. Vier kleine LED-Scheinwerfer leuchten den Weg bei Dunkelheit aus. Der Oxboard soll in Deutschland ab September für 800 Euro zu haben sein - wahlweise in Weiß, Rot oder Schwarz.

Webseite der IFA

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