Nach Feuer in Paris

New York Times verwechselt Kölner Dom mit Notre Dame

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Paris - Zwei Tage nachdem die schockierenden Bilder aus Paris um die Welt gingen, ist das verheerende Feuer in der Kathedrale Notre Dame immer noch in aller Munde. Doch neben den fundamentalen Nachrichten von fast einer Milliarde Euro Spenden für den Wiederaufbau, giftigen Bleiüberresten in der Kirche, und und und sind auch kuriose Neuigkeiten über die Auswirkungen des Feuers dabei. 

Peinliche Verwechslung: New York Times spielt falsches Bauwerk ein

Auf der ganzen Welt dominiert seit Montagabend der Großbrand in der Kathedrale Notre Dame die Medien. Doch nicht jeder Bericht brillierte dabei. Die sonst so renommierte New York Times sorgte vor allem mit einem peinlichen Faux-Pas für Furore. In der Anfangssequenz eines Videoberichts über die brennende Kathedrale spielte das Portal nämlich ein Bild des Kölner Doms statt von Notre Dame ein, berichtet Focus. Veröffentlicht wurde das ganze am Montag auf Facebook und sorgte damit für Verwirrung und Belustigung unter Kölner Lesern. 

Gerüchte: Kann "Assassin's Creed" beim Wiederaufbau helfen?

Innerhalb von fünf Jahren will Präsident Macron das Wahrzeichen seiner Nation wieder aufgebaut wissen, kündigte er an. Finanzielle Unterstützung erhält das Vorhaben von insgesamt fast einer Milliarde Euro Spenden, die Prominente und Bevölkerung angekündigt haben. Unerwartete Hilfe kommt womöglich von anderer Seite. Dennoch könnte ein Detailgetreuer Neubau des Daches schwierig werden, berichtet Welt. Denn laut Kunsthistoriker Stephan Albrecht existieren die Original-Baupläne aus dem 13. Jahrhundert gar nicht mehr. 

Das Computerspiel "Assassin's Creed" könnte maßgeblich zum Wiederaufbau von Notre Dame beitragen, behaupten diverse Videospielplattformen. Für "Assassin's Creed Unity" (2014) wurde nämlich ein detailliertes digitales Modell der Kathedrale erstellt, damit Spieler das ikonische Bauwerk so realistisch wie möglich erkunden können. 

Das gesamte Gebäude sei dafür digitalisiert worden, die Level-Designerin Caroline Miousse habe zwei Jahre lang quasi Tag und Nacht in Notre Dame verbracht, so gamestar.de. Ob das Modell, das für das Computerspiel erstellt wurde, tatsächlich für den Wiederaufbau genutzt wird, ist allerdings fragwürdig. Generell könne man allerdings davon ausgehen, dass durchaus 3D-Modelle zu Rate gezogen werden sollen.

jv

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