+++ Eilmeldung +++

Mit 89 Jahren

Roger Moore ist tot: James-Bond-Darsteller an Krebs gestorben 

Roger Moore ist tot: James-Bond-Darsteller an Krebs gestorben 

Dem Web schöne Augen zaubern

Bildbearbeitung aus dem Internetbrowser heraus

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Bildbearbeitung leicht gemacht: Mit kostenlosen Online-Anwendungen lassen sich von jedem PC mit Internetzugang Fotos verändern.

Der digitalen Bildbearbeitung sei Dank, lässt sich so manches unscharfe und überbelichtete Foto retten. Dafür müssen keine Programme mehr auf dem Computer installiert werden.

Kostenlose Anwendungen wie Pixlr, Splashup, Picnik und Fotoflexer sind über jeden PC mit Internetzugang zu erreichen und bieten zahlreiche Möglichkeiten. An die Profis wie Adobes Photoshop reichen sie aber – noch – nicht heran.

Während Fotoflexer und Splashup nur auf englisch zu bedienen sind, gibt es von Picnik und Pixlr auch deutsche Versionen. Vor allem Pixlr überzeugt durch eine breite Werkzeugpalette und viele Filter, die automatisch gewünschte Korrekturen vornehmen. Wer schon einmal mit Photoshop gearbeitet hat, findet sich sofort zurecht. Die Benutzeroberfläche orientiert sich nicht zufällig an dem großen Adobe-Vorbild.

Die zu bearbeitenden Fotos können entweder von der Festplatte hochgeladen oder per URL aus dem Internet gezogen werden. Splashup und Fotoflexer können sogar direkt auf Galerien von Facebook oder Flickr zugreifen. Praktisch, wer dort schon als Benutzer angemeldet ist.

Gängige Formate

Mit gängigen .jpg-Dateien kommen alle Webanwendungen zurecht. Formate wie .gif, .bmp oder .psd lassen sich hingegen nicht von allen Programmen öffnen. Daher müssen sie mitunter vorher umgewandelt werden. Wer schnell seine Bilder optimieren möchte, ist mit den Onlinediensten gut bedient.

Zurechtschneiden, drehen, Kontraste erhöhen, Sättigung verringern – dafür sind nur wenige Mausklicks nötig. Die Webanwendungen können aber noch mehr. Über Ebenen lassen sich Bereiche mit dem Zauberstab auswählen, Vorder- und Hintergründe unabhängig voneinander retuschieren und störende Staubflecken mittels Kopierstempel entfernen.

Sicherheitslücken

Den vielen Vorteilen stehen aber einige Nachteile gegenüber. „Wer seine Bilder online bearbeitet, weiß nie, wer noch darauf zugreifen kann“, erklärt Georg Oevermann von der Computer Bild. Wer seine gesammelten Fotoalben sowieso ins Netz stellt, den dürften die Sicherheitslücken hingegen wenig abschrecken. Auch praktisch hat der Computerfachmann einiges zu bemängeln.

Die Online-Programme seien je nach Übertragungsrate in der Regel langsamer als ihre Offline-Pendants und hinkten ihnen bei den Funktionen immer einen Schritt hinterher. „Wer aus einem Internet-Café vom Urlaubsort ein paar Bilder an die Daheimgeblieben schicken möchte, wird damit aber seine Freude haben“, sagt Oevermann.

Von Stefan Moriße

Online-Programme zur Bildbearbeitung

Bilder lassen sich mittlerweile über zahlreiche Internetseiten bearbeiten. Sie sind ohne Registrierung nutzbar. Folgende Webanwendungen richten sich an Anfänger, die nur die Basisfunktionen brauchen:

• http://fotoflexer.com

• www.picnik.com

Wer bereits Erfahrungen mit der Bildbearbeitung gesammelt hat, kann über folgende Webanwendungen auf eine erweitere Werkzeugpalette zurückgreifen:

• www.pixlr.com

• www.splashup.com

Auch Adobe Photoshop bietet über eine Webanwendung die Basisfunktionen seines Bildbearbeitungsprogramms an, vom Schneiden über Farbkorrektur bis zur Kontrastangleichung. Dafür ist allerdings eine Registrierung erforderlich: www.photoshop.com. (mor)

Zurück zur Übersicht: Netzwelt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser