Tragischer Vorfall in Polen

Mann (58) will Honig aus Bienenstock klauen - das ist sein Todesurteil

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Bienen auf Wabe
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Polen - Weil ein Mann in Krasnik Honig aus einem Bienenstock stehlen wollte, musste er sterben. 

Für einen Kleinkriminellen in Polen endete ein ungewöhnlicher Raub tragisch. Der 58-jährige, aus der Stadt Krasnik bei Lublin stammende Mann versuchte laut Polizeiangaben wohl Honig zu stehlen - mit fatalen Folgen. Er suchte sich nämlich nicht den örtlichen Supermarkt als Ziel für seinen Honigdiebstahl aus, sondern ging direkt zur Quelle: Er suchte sich den nächsten Bienenstock aus, um diesen leer zu räumen, berichtet web.de

Wie Tag24.de

berichtet, ließ der Mann aber nicht nur den begehrten Honig mitgehen, sondern packte gleich den gesamten Bienenstock ein, alle Bienen inklusive. 

Das habe den Tieren gar nicht gepasst. Als er damit begann den Honig aus dem Stock zu holen, haben die Bienen den Eindringling wohl vertreiben und ihren Stock beschützen wollen und angegriffen. Bienen seien sehr aggressiv bei der Ernte von Honig, habe der betroffene Imker erklärt. Damit eben niemand den Honig klauen und dabei verletzt werden könne, habe er die Bienen extra in einem abgelegenen Waldstück angesiedelt. Die Rechnung ging nicht auf, der 58-Jährige ließ sich von der Lage nicht abbringen. Bei dem Bienenangriff habe der Mann tausende Stiche erlitten, die laut einem Arzt zu seinem Tod beitrugen. 

Erst am nächsten Morgen fand seine Familie ihn tot, alle möglichen Gerätschaften, die zum Honigdiebstahl geeignet sind neben der Leiche. Er war nicht nach Hause gekommen und ging auch nicht ans Telefon, weshalb  sich seine Angehörigen auf die Suche nach ihm machten. Es habe keine Anzeichen für ein Gewaltverbrechen gegeben, so tag24.de. 

Der betroffene Imker meldete einige Tage später, dass seine Bienenstöcke beschädigt wurden. Erst durch diese Meldung bei der Polizei erfuhr er von dem Toten. Ermittelt wird im Fall des Honigdiebstahls aber laut Polizeiangaben nicht mehr, da der Hauptverdächtige verstorben ist. 

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