Makaber oder nachvollziehbar?

Hier sitzt ein Erschossener (26) auf seiner eigenen Beerdigung

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San Juan - Ein 26-jähriger Puerto Ricaner wurde außerhalb seines Wohnhauses erschossen. Die Familie entschied sich bei der Trauerfeier zu einem ungewöhnlichen Schritt:

Eine Trauerfeier in San Juan: Zahlreiche Gäste sind anwesend, unter anderem ein junger Mann. Dieser sitzt lässig in einem Polo-Shirt, Turnschuhen und Cap auf einem Stuhl. Seine Beine sind überschlagen, in seiner rechten Hand hält er eine Zigarette. Dieser 26-Jährige ist kein gewöhnlicher Gast auf der Trauerfeier - er ist der Grund der Bestattung. Es handelt sich um Fernando de Jesus Diaz Beato, welcher am 3. März außerhalb seines Wohnhauses erschossen wurde. Die Familie entschied sich gegen eine normale Beerdigung, wie die Daily Mail berichtet

Dies ist ihnen auf jeden Fall gelungen. Das zuständige Bestattungsinstitut plante zum neunten Mal eine derartige Beerdigung - allerdings gibt es auch eine Premiere: "Das ist der erste tote Mann in der Geschichte, der seine Augen offen hat", erzählt der Besitzer des Bestattungsinstituts der Daily Mail.

Fernandos Familie ist mit dem Ergebnis zufrieden: "Wir wollten etwas anderes. Und wir wollten, dass Freunde und Familie ihn genauso in Erinnerung behalten, wie er war", erklärt seine Schwester Ihizz den Schritt der Familie.

Die Polizei ermittelt in dem Todesfall. 

bp

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube/Basanti Chokri

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