Sollte sie interviewen

Sohn erhält Strafarbeit - Lustige Reaktion von Juristeneltern

München - Die skurrille und amüsante Reaktion zweier Juristeneltern auf eine Strafarbeit ihres Sohnes amüsiert derzeit das Netz.

Jonas, ein Zweitklässler, hat seine Hausaufgaben wohl nicht immer gemacht. Deswegen hatte er bereits seinen dritten Vermerk erhalten. Damit es der Bub es endlich lernte, gab es eine besondere Aufgabe von der zuständigen Lehrkraft: "Damit du lernst, dass man auch für Dinge zur Rechenschaft gezogen wird, die man nicht gemacht hat, ist deine Aufgabe ein Interview mit deinen Eltern durchzuführen", heißt es auf einem Arbeitsblatt für den Jungen. Sie sollen ihm erzählen, was passiert, wenn sie ihre Aufgaben in der Arbeit nicht erledigen. 

Unerwartete Reaktion der Eltern

Doch die pädagogische Maßnahme entwickelte sich in eine etwas unerwartete Richtung. Denn wie auf dem Arbeitsblatt seitens des Schülers wurde, ist seine Mutter von Beruf Richterin, sein Vater Rechtsanwalt. Entsprechend kurz und trocken, aber mit Humor, fielen die Antworten aus. "Papa sagt, wenn du das wissen willst, musst du bezahlen", ließ der Jurist wissen. "Mama sagt, dann kommen Leute wie Papa mit allem durch", teilte die Richterin mit.

Davon ließ sich die zuständige Lehrkraft aber scheinbar nicht sonderlich beeindrucken. Stattdessen korrigierte sie gnadenlos die diversen Rechtschreibfehler des Jungen und bemerkte "Bitte den Bleistift anspitzen!"

Bild von Strafarbeit Hit in sozialen Netzwerken

Das Ganze hat sich wohl schon vor einigen Monaten zugetragen, ein Bild des Arbeitsblatts kursiert seitdem in diversen sozialen Netzwerken, darunter Jodel. Alleine ein Facebook Post mit dem Bild erhielt, Stand Freitagvormittag, über 19.000 "Gefällt mir"-Angaben und wurde über 270 Mal geteilt.

Dort sorgt das Ganze für nicht wenig Begeisterung und Interesse bei den Nutzern. "Eine Juristenfamilie hat ihre Vorteile!", verkündet etwa "Dominik", "Mein Kind bringe ich bei, statt "Bitte" "§ 985 Herausgabeanspruch" zu sagen". 

Andere diskutieren über die Echtheit der Geschichte. "Man sieht doch, dass das kein Kind geschrieben hat. Die Schrift ist zu gleichmäßig und nur auf krakelig gemacht", kommentiert Sandra. Andere kontern, dass sie das Geschehen für durchaus glaubwürdig halten.

hs

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