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Schockvideos aus Georgien

Lift rast rückwärts ins Tal: So hat ein Österreicher die Horror-Fahrt erlebt

Ein bislang unbekannter Defekt sorgte dafür, dass ein Lift in einem beliebten Skigebiet in Georgien ungebremst rückwärts ins Tal raste und Menschen aus den Sitzen schleuderte. In einem Interview schildert ein Österreicher (40), wie er die Horrorfahrt erlebt hat.

Unfassbare Szenen spielten sich am Freitag in einem beliebten Skigebiet in Georgien ab. Ein Skilift raste nach einem Defekt ungebremst rückwärts ins Tal. An der Talstation wurden die Passagiere wie Puppen durch die Luft geschleudert oder sprangen in ihrer Verzweiflung aus den Gondeln. Insgesamt wurden elf Personen Verletzt, glücklicherweise niemand schwer.

"Überall sprangen die Leute ab, lagen herum"

Mit acht Freunden saß der 40-jährige Linzer Fotograf Gregor Hartl im Horror-Sessellift und schildert im Interview mit krone.at die dramatischen Minuten. „Die erste Fahrt war normal, der Schnee super, bei der zweiten Fahrt stoppte der Lift, kurz bevor wir oben waren." Zuerst habe er sich dabei nichts gedacht, und eher vermutet, man hätte die Skifahrer im Lift vergessen. Doch als sich der Lift rückwärts in Bewegung setzte, habe sich Panik breit gemacht. „Überall sprangen die Leute ab, lagen herum“, schildert er im Interview und habe sich mit seinem Freund zum Sprung bereit gemacht. Doch dann habe der Lift etw 300 Meter vor der Talstation wieder Halt gemacht.

Doch sicher fühlten sich die beiden nicht, saßen im Lift in etwa acht Metern Höhe fest. Zu krone.at sagten sie: „Wir warfen Skier und Stöcke ab, machten uns zum Sprung bereit, falls der Lift wieder losfahren sollte." Bergretter kletterten jedoch laut dem Portal über die Stützen zu den beiden Freunden und seilten sie ab.

Techniker zu Unfallort vorgelassen

Der Vorarlberger Lifthersteller Doppelmayr schickte noch am Freitag zwei Experten zum Unglücksort in Georgien. Wie vol.at berichtet wurden diese jedoch erst am Sonntagnachmittag von den georgischen Behörden zur Unfallstelle vorgelassen, dürften jedoch selbst "nichts anfassen". Laut vol.at sei derzeit noch völlig offen, ob das Unternehmen “etwas über die Ursache mitteilen darf oder ob sich das die georgischen Behörden vorbehalten”. Die Liftanlage im Ferienort Gudauri war 2007 von dem Vorarlberger Unternehmen errichtet worden. 

Montagnachmittag sollen Behördenvertreter und Mitarbeiter des unabhängigen französischen Prüfinstituts Veritas weitere Untersuchungen am Unfallort vornehmen, so die Tiroler Tageszeitung. Deutlich machte Doppelmayr-Pressesprecher Ekkehard Assmann auf APA-Nachfrage, dass nicht Doppelmayr, sondern der Betreiber für die Wartung der 2007 errichteten Liftanlage zuständig war. Zuerst war vermutet worden, dass ein Stromausfall zu dem technischen Defekt geführt hatte.

mh

Rubriklistenbild: © Screenshot youtube

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