Singularity: (Baller-)Spiel mit der Zeit

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Der "Zeitmanipulierer" im Einsatz. Screenshot aus Singularity (von Activision Blizzard; für XBox 360, Playstation 3 und PC; ab 18 Jahren).

Santa Monica - Im Mittelpunkt des Ego-Shooters Singularity steht das Spiel mit der Zeit. Damit zieht man in einer Alternantivwelt gegen die Sowjets und Mutanten ins Gefecht.  Das Game im Test:

Story

Sowjetische Elite-Kämpfer, verbotene Experimente, eine rätselhafte Verschwörung und Geheimnisse, die so haarsträubend sind, dass selbst die Zeit einen Bogen um sie macht. Darum geht es - kurzgefasst - in Singularity aus dem Hause Activision Blizzard.

Ausgangspunkt der Story von Singularity ist ein schiefgelaufenes Experiment auf einer sowjetischen Forschungsinsel im Jahr 1955. Damals bestimmte noch der kalte Krieg zwischen dem demokratischen Westen und dem kommunistischen Ostblock das Weltgeschehen. Und dieser Konflikt war ja schon immer für haarsträubende Alternativwelt-Szenarien gut - vor allem sei da die "Alarmstufe-Rot"-Reihe erwähnt.

Screenshots aus Singularity

Screenshots aus Singularity

Katorga-12 ist der Name einer geheimnisvollen Inselbasis, auf der in der Gegenwart der russische Pilot Nate Renko landet. Renko soll mysteriöser Geschehnisse auf Katorga-12 aufklären. Da rollt plötzlich eine Energiewelle über ihn hinweg. Schwupps befindet man sich zunächst im Jahr 1955 und später dann in einer alternativen Gegenwart - und zwar in der immer noch existierenden Sowjetunion. Au Backe! Was ist da nur schiefgelaufen? Jedenfalls ist Renkos Auftrag von da an ziemlich klar: Die veränderte Geschichte wieder zurückzuderehn und auf den rechten Weg zu bringen.

Mächtige Erschütterungen im Raum-Zeit-Gefüge lassen den Spieler immer wieder zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1955 hin- und herspringen. Und als ob das noch nicht genug wäre, werden auch die Bewohner sowie die Tier- und Pflanzenwelt auf der Insel zur Gefahr. Neben sowjetischen Soldaten bekommt man es auch mit hochaggressiven Mutanten zu tun. Und zwischendrin muss man noch gigantische Levelbosse aus dem Weg räumen.

Gameplay

Zunächst ballert man sich durch einen gewohnten Ego-Shooter. Das ändert sich, sobald man in den Ruinen einer Forschungseinrichtung den "Zeitmanipulierer" findet. Mit diesem Objekt, das man am linken Arm festmacht, kann der Spieler Objekte nicht nur nach Belieben altern lassen oder verjüngen. Mit dem "Zeitmanipulierer" lässt sich auch die Schwerkraft aufheben.

Konkret sieht das so aus: Man richtet den Zeitmanipulierer auf kaputte Treppen oder Kisten und sie setzen sich innerhalb eines Augenblicks wieder zusammen. Man richtet eine längst verfallene Brücke wieder auf, indem man die kaputten Einzelteile aus der Vergangenheit hervorkramt. Oder man feuert auf einen russischen Soldaten, der sich aufgrund der rasanten Alterung in Staub auflöst und als Skelett zu Boden kracht.

Das Waffenarsenal ist insgesamt recht stylish. Neben den obligatorischen MGs und Miniguns gibt es auch coole Dinger wie den Seeker mit lenkbaren Projektilen oder die Nagelkanone, deren Munition am Feind haftet und nach wenigen Momenten explodiert.

Singularity punktet vor allem mit einer düsteren Atmosphäre. Oftmals schleicht man durch dunkle, scheinbar verlassene Räume, immer begleitet von der Vorahnung eines plötzlichen Schockmoments. Wer auf atmosphärisch dichte Ego-Shooter wie Bioshock oder Dead Space steht, der wird an Singularity definitiv Gefallen finden.

Fazit

Singularity hat einiges zu bieten: Eine fesselnde, bisweilen ziemlich abgedrehte Story, eine atemberaubende Grafik und ein rasantes Gameplay. Wer auf der Suche nach einem launigen Ego-Shooter ist, der sich von der Masse abhebt, sollte unbedingt mal Singularity anzocken.

Genre: Ego-Shooter

Hersteller: Activision Blizzard

Für: PlayStation3, Xbox 360 und PC

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren

fro

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