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Unruhige Bilder vermeiden

So können Fotografen stürzende Kanten geradeziehen

Eigentlich stehen die Gebäude des "Venetian" in Las Vegas ziemlich gerade. Damit das auch nach dem Urlaub auf dem Smartphone-Foto so aussieht, kann man per Software nachhelfen. Foto: Simon Nagel/dpa-tmn
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Eigentlich stehen die Gebäude des «Venetian» in Las Vegas ziemlich gerade. Damit das auch nach dem Urlaub auf dem Smartphone-Foto so aussieht, kann man per Software nachhelfen. Foto: Simon Nagel/dpa-tmn

Schaut man es an, sind die Außenkanten des Hochhauses gerade. Doch auf dem geknipsten Foto neigen sich die Gebäudekanten nach innen? Mit etwas Planung lassen sich diese stürzenden Linien im Vorfeld vermeiden - oder später am Rechner korrigieren.

Hannover (dpa/tmn) - Auf Fotos sieht es oft aus, als würden die Außenkanten von Gebäuden zur Bildmitte hin stürzen. Besonders hohe Gebäude oder Objekte am Bildrand stürzen bei Fotos aus geringer Distanz und Aufnahmehöhe mit Weitwinkelobjektiven oder Smartphones stark sichtbar.

Fotografen haben zwei Möglichkeiten, solch unruhige Bilder zu vermeiden, erklärt die Zeitschrift «c't Digitale Fotografie» (Spezialausgabe «Meisterklasse Reisefotografie» 2018) - zum einen durch die richtige Aufnahmeposition und zum anderen nachträglich am Rechner.

Wenn möglich, wird das Objekt gleich aus größerer Distanz fotografiert. Auch eine höhere Aufnahmeposition mindert den Sturzkanten-Effekt. Ist das nicht möglich, kann auch nachträglich am Rechner korrigiert werden. Viele Bildbearbeitungsprogramme bieten eine sogenannte Perspektivkorrektur. Hierbei wird der obere Teil des Fotos nach außen und oben gestreckt, bis die natürlichen Proportionen wieder hergestellt sind.

Wichtig: Bei dieser Art der Bildkorrektur geht auch Bildfläche an den Rändern des Fotos verloren. Deswegen muss immer genug Raum um das Motiv gelassen werden, sonst können am Ende wichtige Motivbereiche verloren gehen.

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