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Kostenlos Musik hören: So funktioniert Spotify

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Ein Screenshot der neuen Musik-Plattform Spotify.

München - Beim Musikdienst Spotify lädt man keine Musik herunter - man hört sie an wie im Radio: Zur Auswahl stehen 16 Millionen Songs - ganz legal. Was man dafür braucht und wie es funkitoniert:

Der schwedische Musikdienst Spotify steht ab sofort auch in Deutschland zur Verfügung: Mit 16 Millionen Songs hat Spotify eine der weltweit größeten Musiksammlungen.

Deutschland sei der drittgrößte Musikmarkt der Welt, sagte Firmengründer Daniel Ek der Nachrichtenagentur dpa zum Beginn des deutschsprachigen Angebots am Dienstag. “Wir denken, das ist ein perfekter Platz für Spotify.“

Drei verschiedene Varianten von Spotify:

Hier können Sie Spotify gleich ausprobieren

- Kostenlos, dafür wird die Musik aber durch Werbeeinblendungen unterbrochen und man kann sie nur zu Hause am PC anhören.

- Werbefrei, dann aber für 4,99 Euro im Monat.

- Werbe- und kostenfrei und auf allen mobilen Geräten, wie etwa Smartphones. Kostenpunkt: 9,99 Euro.

Und noch zwei Einschränkungen gibt's: Das Angebot von 16 Millionen Songs kann man nur in den ersten sechs Monaten nach der Anmeldung ohne Einschränkungen gratis anhören. Danach wird die Streamingzeit auf monatlich maximal zehn Stunden begrenzt. Und: Musik-Tracks kann man nicht öfter als fünfmal aufrufen.

Die Besonderheit: Spotify funktioniert nur mit Facebook-Account

Der Musikdienst Spotify lässt sich nur mit einem Facebook-Account nutzen. Zudem wird automatisch auf dem Facebook-Profil angezeigt, welche Lieder man gehört hat. Wer also nicht will, dass ander User von den geheimen Musikvorlieben erfahren, muss diese Einstellung wegklicken.

Wie kann man hier Musik hören?

Anders als bei anderen Anbietern, muss man als erstes eine Softwäre herunterladen. Sobald man dann mit seinem Facebook-Account angemeldet ist, kann es losgehen:  Lieblingslieder anhören, neue Bands entdecken und alles - wenn man will - mit Freunden auf Facebook teilen.

Kein Download, sondern Streaming

Die Musik wird direkt im Internet übertragen, ohne dass die Daten wie beim Download gespeichert werden. Der Fachbegriff dafür lautet Streaming. Daher muss man für's Musikhören online sein. Außer bei der Nutzungsvariante für 9,99 Euro: Hier kann man auch Musik hören, wenn man gerade nicht im Internet ist.

Noch keine Verträge mit der Gema

Der schwedische Musikdienst ist bereits in zwölf Ländern aktiv. Offene Lizenzfragen hatten den Start von Spotify in Deutschland bislang verzögert. Spotify verfügt über Verträge mit den vier Majorlabels Universal, Sony, Warner und EMI sowie auch mit diversen Independent-Plattenfirmen.

Die Verwertungsgesellschaft Gema teilte der dpa am Montag auf Anfrage allerdings mit, es gebe derzeit noch keinen Vertrag mit Spotify. “Wir befinden uns in intensiven Gesprächen, die jedoch noch nicht abgeschlossen sind“, erklärte ein Sprecher.

Andere Musikstreaming-Anbieter in Deutschland: 

Die Verwertungsgesellschaft Gema und der IT-Fachverband Bitkom haben im Dezember vergangenen Jahres mit einer Gebührenordnung einheitliche lizenzrechtliche Grundlagen für Streaming-Dienste in Deutschland geschaffen. Einig Dienste im Überblick:

Simfy, Napster, Juke, Deezer, Rdio, Musicload Nonstop, Sony Music Unlimited , Aupeo oder iTunes Match.

fa

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