Super Mario Galaxy 2: Das neue Klempner-Abenteuer im Test

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Nichts wie weg vor dem bösen Stein-Ungeheuer, Mario! Screenshot aus Super Mario Galaxy 2. Hersteller: Nintendo; Für: Nintendo Wii; Freigegeben: ab 6 Jahren)

Tokio - Jedes Mal, wenn ein neuer Ableger der Super-Mario Reihe erscheint, hält die Videospiel-Welt den Atem an: Wir das Spiel noch größer, besser, legendärer als der Vorgänger? Wir testen, ob Super Mario Galaxy 2 diese Ansprüche erfüllt:

Keine Frage, Super Mario Galaxy 2 tritt in große Fußstapfen. Die renommierte Videospiel-Testseite IGN (unter anderen) hat den Vorgänger im Jahr 2007 zum Spiel des Jahres gekürt. Gerade in Sachen kreatives Spieldesign, Grafik und Herausforderung hatten Jump 'n Run-Fans zuvor nichts gleichartiges erlebt. Und der Nachfolger? Um es vorwegzunehmen: Super Mario Galaxy 2 übertrifft den ersten Teil in jedem dieser Punkte. Wem bei diesem Game nicht der Kiefer nach unten klappt, der kann mit der Gattung Jump 'n Run sowieso nichts anfangen.

Story

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Der Klempner ist zurück

Mal ehrlich Leute: Wen interessiert das bei einem Super Mario Spiel? Kann mir vielleicht einer erklären, warum die Charaktere bei Super Mario Kart damals überhaupt gegeneinander angetreten sind? Nein? Seht Ihr: Wir können auch gut ohne tolle Hintergrundgeschichte leben, wenn das Spiel einen Mordsspaß macht.

Also fassen wird das Ganze kurz: Wir durchqueren eine Hüpf-Galaxie, besuchen knapp 50 Planeten und trotzen der Schwerkraft. Mario hat etliche neue Kostme mit einzigartigen Fähigkeiten: Felsenkostüm, Wirbelbohrer, Wolkenanzug. Die helfen uns, die Gegner plattzurollen, in das Innere des Planeten einzudringen oder Abgründe zu überwinden. Und unser alter Freund, der Dinosaurier Yoshi ist ebenfalls mit dabei. Und was eigentlich überflüssig zu erwähnen ist: Die Prinzessin Peach wurde mal wieder von Bowser entführt.

Gameplay

An der Grafik wurde nicht mehr viel verbessert. Aber die war ja beim Vorgänger schon außergewöhnlich gut. Dafür haben die Entwickler in punkto Innovation noch mal eine Schippe draufgelegt: Hinzu gekommen sind neue Fortbewegungsarten, die bereits erähnten neuen Kostüme, ein verbesserter Zwei-Spieler-Modus, ein Kosmo-Assistent, der dem Spieler beim Überbrücken schwieriger Passagen hilft – und ein Yoshi, der hungriger ist denn je. Chili-Schoten helfen Yoshi, die Wände hochzurennen. Frißt er eine gärende Frucht, dann bläht er sich auf wie ein Ballon und schwebt in die Höhe. Altbekanntes ist auch wieder dabei: Etwa Marios Bienen-Anzug oder der weiße Feuerball-Anzug.

Screenshots aus Super Mario Galaxy 2

Screenshots aus Super Mario Galaxy 2

Wie aus dem Vorgänger bekannt, hat jeder Planet seine eigenen physikalischen Gesetze. Was bedeutet: Wir müssen unsere Bewegungen sowie Weite und Höhe unserer Sprünge immer neu koordinieren. Außerdem wechselt das Spiel munter zwischen 2-D und 3-D-Perspektive.

So startet man im ersten Level, das den alten Mario-Spielen nachempfunden ist. Auf einmal wird Mario dann dreidimensional. Solche Perspektivenwechsel gibt es ständig: Man läuft über und unter der Level-Oberfläche, die Wände hinauf, um Planeten herum oder in der guten, alten 2-D-Umgebung. Am Ende eines jeden Levels wartet wieder der altbekannte Stern darauf, mitgenommen zu werden.

Lustig: Zwischen den Levels kann man jetzt auch mit einem Mario-Raumschiff hin- und herreisen.

Fazit:

Die Spielwelt ist extrem umfangreich. Die Steuerung ist großartig. Und die Entwickler warten mit jeder Menge neuen Ideen auf. Was die Schwierigkeit angeht, so bietet Super Mario Galaxy eine tolle Balance: Anfänger werden nicht frustriert. Aber auch Profis stehen vor Herausforderungen, wollen sie die Planeten bis ins letzte Eck erkunden. Was kann man mehr von einem Super Mario-Spiel erwarten?  Ein Pflichtkauf für jeden Jump 'n Run-Fan.

Genre: Jump 'n Run

Hersteller: Nintendo

Für: Nintendo Wii

Altersfreigabe: ab 6 Jahren

fro

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