Tragischer Unfall in Taiwan

Frau geht im Bikini bergsteigen - und erfriert

Taiwan - Eine 36-Jährige wurde internet-berühmt indem sie im Bikini bergsteigen ging. In Taiwan hatte sie einen Unfall im Yushan Nationalpark und erfror.

Ein tragisches Ende nahm die Bergsteigerkarriere einer jungen Frau. Die 36-jährige Gigi W. hat im Internet einen gewissen Berühmtheitsgrad erlangt, indem sie Fotos von sich beim Bergsteigen postete - im knappen Bikini. Die junge Frau war am 11. Januar in Taiwan zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt, berichtet der britische Mirror. Eine Suchmannschaft fand ihre Leiche später. Gigi hatte am 19. Januar einen Notruf an eine Freundin mit ihrem Satellitentelefon abgesetzt und berichtet, dass sie in eine über 20 Meter tiefe Schlucht gerutscht war. 

Weil sie sich bei dem Sturz verletzt hatte war sie in der Felsschlucht gefangen und konnte nicht mehr aus eigener Kraft herausklettern. 

Der Parkservice wollte daraufhin mit mehreren Helikoptern auszurücken um die Frau zu suchen, doch mussten wegen schlechter Wetterbedingungen am Boden bleiben. Letztlich wurden zwei Suchmannschaften losgeschickt um Gigi zu retten. 28 Stunden später habe man die Leiche der Frau gefunden, so der Mirror. 

Die Rettungskräfte haben berichtet, dass Gigi auf 1.700 Metern Höhe abgestürzt war, wo die Temperaturen Nachts auf frostige zwei Grad abfallen. Bei den niedrigen Temperaturen war die Bergsteigerin, die sich kaum bewegen konnte und nur knapp bekleidet war, vermutlich in der Felsschlucht erfroren. 

Bereits an Weihnachten hatte Gigi ein Foto von ihrem Bein, das voller blauer Flecke war, gepostet und zugegeben, dass sie einen Sturz bei einer Wanderung gehabt habe. Damals hatte sie eingeräumt, dass sie nur mit viel Glück überlebt hatte. 

Beinahe ein drittel des ganzen Jahres 2018 hatte Gigi in den Bergen verbracht, eigentlich war sie eine erfahrene Bergsteigerin. Die Kombination aus widrigen Witterungsbedinungen, fehlender Ausrüstung und ihren Verletzungen wurden ihr dennoch zum Verhängnis.

Rubriklistenbild: © facebook/dpa

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