Er schwamm allein im Ozean

Hund 200 Kilometer vom Ufer entfernt aus offenem Meer gerettet

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Thailand - Stolze 209 Kilometer von der nächsten Küste entfernt schwamm eine Hündin am Freitag durch den Ozean, als sie von Bohrturmarbeitern gerettet wurde. 

Für diesen niedlichen Vierbeiner gab es am Freitag ein Happy End. Stolze 209 Kilometer von der nächsten Küste entfernt, wurde ein Hund auf dem offenen Meer schwimmend von Arbeitern gefunden, berichtet die britische Sun. Nur der Kopf des Tieres schaute aus den Wellen hervor, als er im Golf von Thailand von Ölbohrarbeitern entdeckt und gerettet wurde. 

Sie riefen dem Tier zu, um es anzulocken, bis es sich erschöpft auf die Metallstreben der Plattform rettete. Anschließend hoben sie es mit Seilen auf die Plattform und in Sicherheit. 

Bei der in Seenot geratenen Hündin handelt es sich um einen Aspin, eine in den Philippinen angesiedelte Rasse. Die Retter tauften den Vierbeiner passenderweise "Boonrod", zu Deutsch "Überlebender". Doch wie kam Boonrod so weit aufs offene Meer hinaus? Die Bohrturmarbeiter vermuten laut Sun, dass sie von einem Fischdampfer gefallen war.

Zwei Tage verbrachte die Hündin in einem Käfig auf dem Ölbohrturm, bis sie schließlich am Sonntag mit einem Kran auf einen vorbeikommenden Öltanker gehoben wurde, der sie zu einem Tierarzt in Songkhla in Südthailand brachte. 

Die Tierschützer, die sich derzeit um die Hündin kümmern, wissen nicht, ob es sich bei Boonrod um einen Streuner handelt oder ob sie einen Besitzer hat. 

Der Mitarbeiter des Bohrturms, der das Tier rettete, will die Hündin, laut Sun, gerne adoptieren, falls sich kein Besitzer meldet. Er berichtete, dass es pures Glück gewesen sei, dass man Boonrod entdeckt habe. An Tagen, an denen die See weniger ruhig ist, hätte man ihren Kopf nicht zwischen den Wellen hervorblitzen sehen, so der Arbeiter. Nach der Rettung sei das Tier dehydriert gewesen und habe einige Zeit gebraucht, bis es sich erholt habe. Die Crew habe es tagelang gepflegt, bis es wieder richtig gehen und sitzen habe können. Anschließend habe man per Funk Hilfe von dem Tanker angefordert, der es schließlich an Land brachte. 

jv

Rubriklistenbild: © dailymail via Facebook

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