#bootyforbiden

US-Wahl: YouTuberin Tana Mongeau bietet Nacktfotos gegen Biden-Stimmen

Washington - Die YouTuberin Tana Mongeau bietet ihren Fans kostenlose Nacktbilder an, wenn sie bei den Präsidentschaftswahlen 2020 für Joe Biden stimmen. Diese Aktion könnte aber Konsequenzen für die 22-Jährige haben.

Wer wird für die kommenden vier Jahre US-Präsident? Am 3. November 2020 entscheiden die Amerikaner darüber, ob der 74-jährige Republikaner Donald Trump eine zweite Amtszeit bekommt oder ob sein demokratischer Herausforderer Joe Biden das Rennen macht. Der 77-Jährige benannte als seine Vizekandidatin die kalifornische Senatorin Kamala Harris.

Als Gegenleistung für eine Stimme für Joe Biden: Youtuberin verschickt Nacktfotos

Die amerikanische Youtuberin und Influencerin Tana Mongeau wollte nun mit einer fragwürdigen Aktion dafür sorgen, dass Joe Biden zahlreiche Stimmen bei der US-Wahl erhält. Die 22-Jährige forderte ihre Fans dazu auf, für den 77-jährigen Demokraten zu stimmen. Wer ihr dann eine Bestätigung des Stimmzettels schicke, erhalte dann von Tana ein kostenloses Nacktfoto auf der Plattform „Onlyfans“. Die Aktion promotete sie dann mit dem Hashtag #bootyforbiden.

Und das Versprechen Mongeaus funktionierte offenbar sehr gut. Nach kurzer Zeit veröffentlichte die 22-Jährige, welche über 5,4 Millionen Follower hat, eine Instagram-Story, in der sie ihren Fans mitteilte, dass sie tausende von Nachrichten erhalten habe.

Doch mit der kuriosen Aktion hat sich Tana Mongeau keinen Gefallen getan. Denn nach ihrem Tweet, in der sie den „Tausch“ ankündigte, wurde die Verifizierung ihres YouTube-Kanals aufgehoben. Ob sie die Verifizierung deswegen verloren hat, wurde bislang aber nicht bestätigt.

Zudem könnt die YouTuberin mit der Aktion auch eine Straftat begangen haben. Denn laut TMZ ist das Anbieten von Gegenleistungen für eine Stimme in einer Wahl einem Stimmenkauf gleich zu stellen. Das ist nach dem Bundesgesetz verboten und somit strafbar. Was Joe Biden dazu sagt und welche rechtlichen Konsequenzen dieser Post letztendlich für Tana Mongeau hat, ist bisher noch unklar.

Trump vs. Biden: TV-Duell artet in persönliche Schlammschlacht aus

Die erste TV-Debatte im US-Präsidentschaftswahlkampf zwischen Trump und Biden endete in einer regelrechten Schlammschlacht. Schon nach wenigen Minuten wurde aus der Diskussion über Themen wie das Coronavirus und die Wirtschaft ein wilder Schlagabtausch.

Während sich Donald Trump offenbar zunächst darauf konzentrierte, seinen Kontrahenten Biden aus dem Konzept zu bringen, ließ sich der tatsächlich zu einigen vermutlich unüberlegten Aussagen hinreißen. Neben Beleidigungen wie „Rassist“, „Lügner“, „Clown“, „Schlimmster Präsident, den die USA je hatten“ oder „Halt den Mund“ - fielen auch einige hitzige politische Thesen.

Trump und Biden sollen übrigens in noch zwei weiteren Fernsehdebatten aufeinander treffen - am 15. Oktober und am 22. Oktober.

jg

Rubriklistenbild: © Collage (Screenshot: instagram/tanamongeau, Andrew Harnik/AP/dpa)

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