Online-Plattform und „spezielle“ Ernährung macht‘s möglich

Geld stinkt nicht: Frau (48) filmt sich beim Furzen und verdient damit über 3500 Euro im Monat

Emma Martin aus South Carolina verdient Geld mit Videos, in denen sie pupst.
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Emma Martin aus South Carolina verdient Geld mit Videos, in denen sie pupst.

48 Jahre alt und verheiratet ist die Frau, die unter dem Pseudonym Emma Martin nach eigener Aussage 4200 Dollar im Monat verdient. Das sind umgerechnet über 3500 Euro. In ihrer kleinen Familie mit zwei Kindern weiß nur ihr Mann von ihrem lukrativen Gasgeschäft.

USA - Ein Konzept, das es ohne das Internet wohl nie gegeben hätte: Videos von Flatulenzen gegen Geld anzubieten hat in der Szene sogar einen eigenen Namen. Das sogenannte „flatulence camming“ bietet Emma Martin derzeit auf der Seite Onlyfans an. Dieser Anbieter stellt den Dienst zur Verfügung, der den Nutzern per Zahlung Zugriff auf private Bilder, Videos und Chats ermöglicht.

Doch schon lange bevor dieser über die letzten Jahre einen Boom erfuhr, machte Emma Martin Bekanntschaft mit den finanziellen Chancen, die ein solcher recht unbekannter Fetisch mit sich bringen kann. In einem Bericht der Daily Mail erklärt die 48-Jährige aus South Carolina wie es dazu kam.

„Als ich das erste Mal von Furz-Fetischen gehört habe, war ich so ‚Iih, was? Das kann doch kein Fetisch sein.‘ Aber als ich dann reingekommen bin, war es irgendwie cool. Ein gut versteckter geheimer Fetisch“, erklärt Emma Martin den ersten Berührpunkt mit dem Fetisch.

Seit 1999 pupst Emma Martin für ihre Fans

Für die US-Amerikanerin, die mittlerweile in zahlreichen Berichten zu sehen ist, gibt an, bereits vor 20 Jahren ihren ersten Darmwind aufgezeichnet zu haben. „Ich habe 1999 mit dem camming angefangen, während ich noch als Reiseberaterin gearbeitet habe.“ Sie habe sich gleich gedacht, wenn sie eine Webcam kaufen könnte und deren Wert in einem Monat wieder einnehmen hätte können, wäre sie „begeistert“ gewesen.

Diese Begeisterung sollte aber nicht der einzige Meilenstein gewesen sein. Emma Martin gibt an, aktuell alleine mit Onlyfans 2400 Dollar pro Monat zu verdienen. Mit weiteren Angeboten auf weiteren Plattformen und mit individualisierten Videos verdient sie 1800 Dollar im Monat. Für diese persönlichen Pups-Videos lässt sich die Mutter aber auch entsprechend vergüten. Sieben Dollar verlangt sie für 60 Sekunden der persönlichen Furz-Darbietung.

Dreharbeiten nur wenn die Familie außer Haus ist

Seit 2005 arbeitet Emma Martin Vollzeit für ihr Flatulenzprojekt. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Geschäft mit den Furzvideos einfach zu lukrativ, um es nicht zu erweitern. In dieser Zeit machte sie in einem Online-Chatroom die Bekanntschaft mit einer bereits bekannten und erfolgreichen Akteurin in Furz Fetisch Kreisen. Mit ihr kollaborierte sie und vergrößerte so ihre Fanbasis.

Ihre Videos filmt die 48-Jährige im Übrigen nach eigener Aussage ausschließlich, wenn weder ihre Kinder noch ihr Mann im Haus sind. Letzterer weiß zwar von dem Geschäftstreiben seiner Frau, anziehend oder gar erotisch findet er es aber nicht. Wenn sie das Haus für sich alleine hat, filmt sie, so viel es geht, damit sie genug Videos für ihre Fans in der Hinterhand hat.

Um zuverlässig liefern zu können, wenn die Fangemeinde um neue Furz Videos bittet, hat sie einen Trick: die richtige Ernährung. „‚Ich esse jede Menge Salat, Spargel und Avocados“, erzählt Emma Martin „Ich esse auch viel mexikanisches Essen. Mein Favorit ist Krautsalat und gebackene Bohnen zusammengemischt.“ So hat sie garantiert immer einen Pups auf Lager.

Von 2007 bis 2011 betrieb Emma Martin sogar eine eigene Website für ihr Angebot. Zwischenzeitlich bot sie online auch den Fetisch „financial domination“ an, bei dem in zorniger herablassender Manier Geld vom unterwürfigen Klienten verlangt wird. Im Januar 2021 kehrte sie zurück zu ihrem ursprünglichen Fetisch-Genre und startete ihr Onlyfans Angebot. Drei Videos postet Emma Martin am Tag für ihre Follower.

mda

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