In amerikanischem Pfandhaus

Mann (43) bietet sein Baby zum Verkauf an - der Grund ist bizarr

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USA - Das ging nach hinten los. Weil er sein Baby in einem Pfandhaus zum Verkauf anbot, musste ein junger Familienvater sich den Behörden stellen. Seine Erklärung ließ zu wünschen übrig. 

Unglaubliche Szenen ereigneten sich am Dienstag, den 6. Mai, in Florida. Ein junger Mann marschierte in ein Pfandhaus, stellte sein Baby im Kindersitz auf den Tresen und bot es zum Verkauf an, berichtet newsweek. Als der Angestellte sich weigerte das Kind anzunehmen, packte er es wieder ein und fuhr davon. Der Besitzer des Ladens, Richard J., alarmierte daraufhin die Polizei. Das Sarasota Police Department veröffentlichte später Videoaufnahmen der Sicherheitskameras, auf denen sich die unfassbaren Vorkommnisse abspielen. 

Später wurde der Mann als der 43-jährige Brian S. identifiziert. Er stellte sich selbst der Polizei, nachdem er auf das veröffentlichte Video aufmerksam wurde und ihm klar wurde, dass die Polizei nach ihm suche. Das Ganze sei nur ein Scherz gewesen, behauptete der Vater. Er habe das ganze für seinen Snapchat-Account gefilmt. Die Polizei habe bekannt gegeben, dass sie das Kind in der Tat wohlbehalten auffinden konnte und daher keine Anzeige erstattet wurde. 

Der Vater selbst erklärte lokalen Medien gegenüber, dass er seit einiger Zeit lustige Videos für das Internet produziere und sich eine spassige Reaktion des Pfandhausangestellten erhofft hatte. 

"Ich weiss, eigentlich darf hier keiner unter 18 Jahren rein, aber er ist kaum benutzt, siebeneinhalb Monate alt, was meinen Sie ist der wert?" fragte er laut newsweek im Pfandhaus, nachdem er seinen Sohn auf dem Tresen präsentiert hatte. 

Den Scherz fanden wohl nicht alle lustig. Die Polizisten, denen der junge Mann sich stellte, konnten augenscheinlich nicht darüber lachen. Vor allem die Verschwendung der polizeilichen Ressourcen habe ihnen übel aufgestoßen, so der Vater. "Ich würde meinen Sohn für nichts in der Welt eintauschen" stellte er klar. Das ganze sei einfach ein schief gelaufener Gag gewesen. 

Die Polizei habe sich bei Richard J. für das sofortige Alarmieren der Polizei bedankt, so newsweek. 

jv

Rubriklistenbild: © Sarasota Police Department via Facebook (Screenshot)

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