Familie Escobar startet skurrile Spendenaktion

Kolumbianisches Drogenkartell will Trump stürzen

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USA - Die berüchtigte Familie Escobar hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um Donald Trump seines Amtes entheben zu lassen - und 10 Millionen Dollar gesammelt. 

US-Präsident Donald Trump hat sich seit seinem Amtsantritt 2016 bei weitem nicht nur Freunde gemacht. Quer durch das politische Spektrum hagelt es Kritik und Anfeindungen, immer wieder wird von Versuchen berichtet, ihn des Amtes zu entheben. Auch die sogenannte Mueller-Untersuchung, eine Sonderkommission des FBIs, macht dem ehemaligen Immobilien-Mogul zu schaffen. Diese soll feststellen inwieweit Donald Trump in die Beeinflussung der Russen der US-Wahlen, die ihm seinen Posten bescherte, involviert war - sie könnte ihn das Amt kosten. Nun bekommen Trump-Gegner Unterstützung von unerwarteter Seite. 

Roberto Escobar, der Bruder des berüchtigten Drogenkartell-Bosses Pablo Escobar, hat sich, zusammen mit seiner Familie, gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten verschworen. Auf der Website GoFundMe startete Roberto eine Spendenaktion, bei der Nutzer Geld für den Zweck spenden konnten, eine Amtsenthebung von Donald Trump einzuleiten, berichtet TMZ

Die Aktion hatte durchschlagenden Erfolg: in nur zehn Stunden sammelte Escobar mit der Aktion beinahe elf Millionen US-Dollar, das entspricht etwa neuneinhalb Millionen Euro. Das Ziel der Kampagne war hoch angesetzt: 50 Millionen Dollar wollte die Familie Escobar sammeln. Das Geld sollte dem Geheimdienst zu Informationssammlung, Anti-Trump Lobbyisten und Anwälten zugute kommen. 

Nach diesen zehn Stunden sperrten die Betreiber der Seite die Aktion, um zu überprüfen, wohin die finanziellen Zuwendungen überhaupt fließen. TMZ berichtet, dass die Escobars die Nachweise sofort erbracht haben, doch bis Donnerstag die Seite trotzdem noch inaktiv gewesen sei. Nun wolle Escobar seine Spendenaktion auf einer anderen Seite fortführen und Kryptowährung akzeptieren. 

Selbst Donald Trumps Regierung soll sich für die Beendigung der Aktion eingesetzt haben, doch die Familie Escobar habe verlauten lassen, sie werde sich nicht von dem Vorhaben abbringen lassen. 

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