Betrugsmasche?

Achtung vor neuem WhatsApp-Kettenbrief - sehr gefährlich

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Derzeit kursiert bei WhatsApp ein gefährlicher Kettenbrief. 

Derzeit beschäftigt ein neuer Kettenbrief die WhatsApp-User - er sorgt dafür, dass viele Avatare plötzlich Weihnachtsmänner zeigen. Aber ist das Spiel wirklich harmlos?

Mountain View - Rund 1,5 Milliarden Menschen nutzen mittlerweile WhatsApp und versenden 60 Milliarden Nachrichten täglich. Das Unternehmen wurde 2009 von Jan Koum und Brian Acton gegründet und hat seinen Hauptsitz in Kalifornien. Seit 2014 ist der Messaging-Dienst allerdings in Händen von Facebook. Der Internet-Gigant hat das Unternehmen für 19 Milliarden US-Dollar (ca. 13,8 Milliarden Dollar) gekauft.

WhatsApp: Updates bringen User auf die Palme

Momentan macht WhatsApp allerdings nicht nur durch seine hohen Nutzerzahlen Schlagzeilen, sondern auch durch zahlreiche Updates und Änderungen, die den Usern mal mehr und mal minder sauer aufstoßen: Unter anderem ein Feature, durch das Videos bei WhatsApp schon in den Push-Notifications aufpoppen.

Dieser Post von WABetaInfo informiert über die Video-Funktion.

Dadurch will WhatsApp den Nutzern maximalen Komfort bei der Nutzung der App ermöglichen. Ob dies aber wirklich von allen Usern gewünscht ist, darüber lässt sich streiten.

Weihnachtsrätsel: Kettenbrief macht auf WhatsApp die Runde

Auch Kettenbriefe sind auf WhatsApp sind nichts Neues. Doch dieser zieht trotzdem viel Aufmerksamkeit auf sich - nicht zuletzt, weil sich deshalb in letzter Zeit immer mehr Profilbilder in Weihnachtsmänner umwandeln. Dahinter steckt ein Rätsel, das die User lösen müssen. Wer falsch liegt, muss drei Tage lang seinen Avatar gegen das Bild eines Weihnachtsmannes tauschen. Doch ist das Spiel gar nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint?

Dieses WhatsApp-Rätsel sorgt bei Usern für Kopfzerbrechen

Vielleicht sind Sie auch schon in den Genuss des WhatsApp-Weihnachtsrätsels gekommen. So lautet der Kettenbrief, der derzeit fleißig die Runde im Messaging-Dienst macht:

"Für alle, die sich fragen, wo die #Weihnachtsmann-Profilbilder auf #WhatsApp herkommen - hier kommt die Auflösung. Eine Giraffe lässt grüßen!

"Ein Spielchen für Dich: Du kommst in ein Zimmer. Auf dem Bett liegen zwei Hunde und drei Katzen. Der Weihnachtsmann, ein Esel und fünf Rentiere stehen da auch rum... Drei Tauben und eine kleine Ente fliegen durch die Gegend... so! Wie viele Füße stehen im Zimmer? Wenn du falsch antwortest, musst du drei Tage das Bild vom Weihnachtsmann bei WhatsApp als Profilbild haben. Antwort???"

WhatsApp-Kettenbrief: Was ist des Rätsels Lösung?

Um die richtige Lösung dieses Weihnachtsrätsels wird im Netz heftig debattiert. Schließlich stellen sich viele Fragen: Zählen die eigenen Beine mit, mit denen man im Zimmer steht? Wie genau ist "stehen da auch rum" gemeint? Eine wirklich richtige Lösung scheint es auf das Rätsel nicht zu geben - alleine aufgrund der verwirrenden Fragestellung. Eine Lösung, die offensichtlich die einzig richtige Antwort darstellen soll, macht viele Nutzer jedoch unzufrieden. Sie lautet:

"Richtig sind acht Füße. Zwei von dir, zwei vom Weihnachtsmann und vier vom Bett. Rentiere und Esel haben Hufen. Jetzt muss du das Bild vom Weihnachtsmann bei WhatsApp als Profilbild einstellen für drei Tage. Und wenn du das mit deinen Freunden machst, wirst du bald in deinen Kontakten nur noch Weihnachtsmänner sehen. Sei kein Spielverderber."

Die Lösung bei Facebook.

Wer von dieser Lösung bei Facebook enttäuscht ist, steht mit dieser Meinung nicht alleine da: Auch YouTube-Star Julienco erhielt den WhatsApp-Kettenbrief und spricht in einer Instagram-Story von einem "richtigen Schei*spiel", wie das Portal Spiegel Online schreibt. Zum Beweis filmte er sein Boxspringbett, um zu zeigen, dass es keine Beine hat. (Schock: Diesen Geräten droht sehr bald das WhatsApp-Aus!)

Warnung: Darum ist der WhatsApp-Kettenbrief sehr gefährlich

Doch nicht nur die angebliche Lösung des Rätsels sorgt für hängende Köpfe: Zeitgleich macht ein weiterer Kettenbrief auf WhatsApp die Runde, der vor einer Betrugsmasche beim Weihnachtsrätsel warnt. Demnach sei das Bild des Weihnachtsmanns urheberrechtlich geschützt. Es soll nur in Umlauf gebracht werden, um später für die Nutzung Geld kassieren zu können.

Tatsächlich müssen WhatsApp-Nutzer vorsichtig sein, was fremde Werke angeht - es muss grundsätzlich immer von urheberrechtlichem Schutz ausgegangen werden. Das schreibt auch das Online-Portal mimikama, welches des Öfteren von Online-Betrugsmaschen berichtet. Ob hinter dem Weihnachtsrätsel aber tatsächlich eine Falle steckt, kann auch die Website nicht hundertprozentig bestätigen. Wer also beim Rätsel mitmachen will, sollte lieber ein selbst gemachtes Bild als Avatar verwenden.

Lesen Sie auch: Schock für iPhone-Nutzer! WhatsApp droht mit Kontosperre.

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