Absurder Fall in Zwickau

Opa vererbte ihr 13.000 Euro Schulden: Baby Mila muss vor Gericht

Zwickau - Dieses Erbe ist alles andere als eine schöne Erinnerung an eine verstorbene, geliebte Person: Die kleine Mila musste nun vor Gericht, da ihr toter Opa ihr einen beträchtlichen Haufen Schulden vererbt hat. 

Die kleine acht Monate alte Mila musste sich vor dem Amtsgericht in Zwickau verantworten, denn ihr verstorbener Opa hat ihr insgesamt 13.000 Euro Schulden vererbt. Darunter seien ein Mobilfunkvertrag und auch ein Abo bei Sky, das bezahlt werden müsse, wie RTL.de berichtet. 

Baby Mila (acht Monate) hoch verschuldet

2018 verstarb Milas Großvater und so wurden die Schulden auf die damals noch nicht geborene Mila übertragen. Ihre Mutter, die 19-jährige Sophie Reinold schlug gemeinsam mit ihrem Ex-Freund das Erbe aus, allerdings nach der gesetzten Frist. Doch damit war die Sache nicht gegessen, wie die junge Mutter geschockt feststellen musste, als die Vorladung vom Gericht ins Haus flatterte. Wie sie gegenüber RTL.de berichtete, sei ihr erster Gedanke gewesen: "Wie kriege ich meine Tochter da nur raus". 

Gericht hat entschieden

Ob Mila für diesen riesengroßen Haufen an Schulden aufkommen muss, wurde nun vor Gericht entschieden. Die Wohnungseigentümerin GGZ erlässt der kleinen Mila, einen Teil ihrer Schulden, wie RTL.de weiter berichtet. Doch ihre Mutter gibt nicht auf und kämpft weiter für eine schuldenfreie Zukunft ihrer acht Monate alten Tochter.

ics

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