Medien berichten

16 Ausländer unter IS-Verdacht in der Türkei festgenommen

Istanbul - Die türkischen Behörden haben einem Medienbericht zufolge 16 Ausländer wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) festgenommen.

Die Verdächtigen seien in der türkischen Kleinstadt Akcakale nahe der syrischen Grenze von der Polizei aufgegriffen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. Die Staatsangehörigkeiten der Festgenommenen waren zunächst unklar.

Der Türkei wurde jahrelang vorgeworfen, ausländische Kämpfer nicht an der Durchreise in das Bürgerkriegsland Syrien zu hindern und generell nicht genug gegen den IS zu unternehmen. Die Regierung in Ankara kritisierte ihrerseits andere Staaten, die potenzielle Extremisten unter ihren Bürgern nicht an der Ausreise in die Türkei hinderten. Im vergangenen Jahr verschärfte die Türkei ihren Kurs gegen den IS deutlich. Zahlreiche Verdächtige wurden festgenommen.

Die türkische Regierung macht den IS für zahlreiche Anschläge im Land verantwortlich - zuletzt im August für ein Attentat auf eine Hochzeitsfeier im südosttürkischen Gaziantep mit 56 Toten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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