Hilfsorganisation verstärkt Verdacht

93 Zivilisten in Syrien bei Giftgasangriff grausam getötet

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Kämpfer der syrischen Rebellen mit Waffe.

Aleppo - In der zentralsyrischen Stadt Hama sind nach einem Bericht der Hilfsorganisation Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) bei einem Giftgasangriff 93 Zivilisten getötet worden.

Der Angriff mit der geruchs- und farblosen Chemikalie habe sich in den östlichen Vororten ereignet, wie die Organisation am Mittwoch mitteilte. Viele Opfer seien Kinder. 

Laut Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) wurden bei einem Giftgasangriff 93 Zivilisten getötet. Mehrere syrische Lokalmedien sprechen sogar von „mindestens 125 Todesopfern“.

„Dies ist unser letztes SOS“

Seit Monaten wird auch Aleppo zwischen IS und Rebellen- sowie Regierungstruppen zerrieben. Bewohner der verbliebenen Stadtviertel flehten in sozialen Netzwerken im Internet um Hilfe und fürchteten um ihr Leben. „Dies ist unser letztes SOS“, schrieb ein Bewohner. „Ich hoffe, dass wir das hier überleben“, sagte ein anderer Bewohner in einer Sprachnachricht. Menschen seien den Berichten zufolge unter Trümmern gefangen, ohne dass ihnen geholfen werden könne.

Aktivisten beschrieben, die Luftangriffe und der Beschuss gingen wie „heftiger Regen“ auf die verbliebenen Rebellengebiete nieder.

dpa

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