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Sein feuriges Plädoyer geht viral

FDP-Politiker geigt AfD-Abgeordnetem im Bayerischen Landtag die Meinung - Video geht viral

Vereidigung bayerisches Kabinett
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Ein AfD-Abgeordneter beschwert sich, mit welchem Recht der Abgeordnete Martin Hagen (FDP) ihn im Landtag desavouieren würde. Hagen haut ihm prompt ein feuriges Plädoyer um die Ohren und geht damit viral.

München - Dass die AfD polarisiert, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Seit die Partei auch in den Landtagen Landtag vertreten ist, werden dort die Debatten hitziger. Im baden-württembergischen Landtag verursachte der AfD-Abgeordnete Stefan Räpple sogar einen Polizeieinsatz. Räpple war nach einigen lauten Zwischenrufen von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) mehrfach des Saales verwiesen worden, weigerte sich aber, diesen zu verlassen.

Rosenheimer Spitzenkandidat geigt AfD-Mann die Meinung

Nun ging es auch im Bayerischen Landtag rund, ausgelöst durch die Frage des AfD-Abgeordneten Raimund Swoboda an den Abgeordneten Martin Hagen (FDP), warum dieser den AfD Politiker in der Öffentlichkeit bloßstelle. "Mit welchem Recht erlauben Sie sich, mich hier ganz persönlich vor versammeltem Plenum zu desavouieren?", waren Swobodas Worte an Hagen. Der AfD-Politiker wollte dann noch von Hagen wissen, ob der etwas gegen ihn persönlich vorzubringen habe. Und das hatte Hagen, dessen Antwort nun viral geht:

 "Die erste Google-Suche zu Ihrer Person führt auf eine offizielle Seite der AfD, auf der Sie zitiert werden Sie seien in die Politik gegangen, weil Sie die Politik nicht den Schurken überlassen wollen, die an der Auflösung des deutschen Volkes arbeiten. Solche Worte richten sich selbst. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die Fraktion der Freien Demokraten oder irgend eine andere Demokratische Fraktion in diesem Haus Sie in das parlamentarische Kontrollgremium wählen, dass den Verfassungsschutz kontrolliert. Das wäre den Bock zum Gärtner zu machen, das glauben Sie doch nicht, dass wir so bescheuert sind."

Hagens Plädoyer erntet im Netz großen Beifall: "Wer so darum bettelt , den darf man ruhig bloßstellen. Alles richtig gemacht und mehr davon", schreibt jemand auf Twitter. Oder "Der Elfmeter musste mit Vollspann ins Tor gedroschen werden Volltreffer!!!", ein anderer. 

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