AfD-Spitzenkandidat

Gauland vergleicht Schulz und Merkel mit „Mafiabossen“

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AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland.

Die heftige Kritik von Martin Schulz an Angela Merkel hat nun auch die AfD auf den Plan gerufen. Deren Spitzenkandidat Alexander Gauland wird bei seiner Attacke gegen Kanzlerkandidat und Kanzlerin persönlich.

Potsdam - Die AfD spricht SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz das Recht ab, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu kritisieren. „Wenn ein Mafiaboss dem anderen gesetzwidriges Verhalten vorwirft, wird sich ein ähnliches Gefühl aufdrängen, wie nach der Rede von Martin Schulz am Wochenende“, sagte der AfD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Alexander Gauland, am Montag. Wenn Schulz, der wie kein Zweiter für „eurokratische Demokratieferne“ stehe, Merkel einen „Anschlag auf die Demokratie“ vorwerfe, gelte das Sprichwort „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen“.

„Anschlag auf die Demokratie“ wirft hohe Wellen

Schulz hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der gesamten Union am Wochenende einen „Anschlag auf die Demokratie“ vorgeworfen, indem sie sich vor inhaltlichen Aussagen drücke. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sah darin eine Grenzüberschreitung. Auch von CSU-Chef Horst Seehofer kam Kritik

Gauland warf Union und SPD nun vor, sie hätten in den vergangenen Jahren gemeinsam Diskussionen über drängende Fragen verhindert und dadurch die Wahlbeteiligung immer weiter verringert. Dieser Trend sei erst durch die AfD umgekehrt worden.

dpa

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