"Gehören nicht zu Deutschland"

AfD-Spitzenkandidatin Weidel will Kopftücher verbieten

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Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, fordert jetzt auch ein Kopftuchverbot.

Die AfD fordert ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit und im öffentlichen Dienst. Der AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, geht das nicht weit genug.

Berlin - Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, fordert neben einem Verbot der Vollverschleierung jetzt auch ein Kopftuchverbot. Mit dem Kopftuch werde die Apartheid von Männern und Frauen zur Schau gestellt, es sei ein absolut sexistisches Symbol, sagte Weidel dem Berliner "Tagesspiegel".

"Das Kopftuch gehört nicht zu Deutschland", erklärte Weidel. Es gehöre daher "aus dem öffentlichen Raum und von der Straße verbannt. Das sollte gesetzlich festgelegt werden."

Die Vollverschleierung mit Niqab und Burka sollte sogar "überall" verboten und Verstöße mit einer empfindlichen Geldstrafe geahndet werden.

Im Wahlprogramm der AfD heißt es, der Islam "gehört nicht zu Deutschland". Die Partei will im September erstmals in den Bundestag einziehen.

dpa/afp

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