Grundsatz „Deutschland zuerst“

AfD-Vize Gauland fordert auf Kundgebung: Grenzen schließen

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Im Wahlkampf-Modus: AfD-Vize Alexander Gauland nimmt sich des Flüchtlings-Themas an.

Alexander Gauland ist ein Mann klarer Worte. Das hat der AfD-Vize auch bei einer Kundgebung in Schwerin unterstrichen. Dort nimmt er sich der Flüchtlingskrise an.

Schwerin - Der AfD-Vize Alexander Gauland hat auf einer Wahlkampfkundgebung in Schwerin „Schutz vor fremdem Gesindel und Schutz vor einheimischem Gesindel“ gefordert. Der Spitzenkandidat der AfD plädierte am Samstag bei der offiziellen Eröffnung des Bundestagswahlkampfes in Mecklenburg-Vorpommern für den Grundsatz „Deutschland zuerst“. Zu der Kundgebung waren knapp 200 Menschen gekommen. Die AfD will im September als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen. Sie rechnet mit einem Ergebnis von mehr als 10 Prozent der Stimmen, wie Mecklenburg-Vorpommerns Spitzenkandidat Leif-Erik Holm sagte.

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„Wir wollen, dass die Grenzen geschlossen werden“, erklärte Gauland. „Wir wollen, dass nur reinkommt, wer ein Recht hat, hier zu leben und wer unsere Wertvorstellungen teilt.“ Die Flüchtlingskrise sei nicht bewältigt, sie finde nur nicht mehr in Fernsehbildern statt.

Zudem kritisierte Gauland eine „Akzeptanz des linken Terrors“ in der Politik wie zu Zeiten des RAF-Terrorismus. Das sei die Ursache für Ereignisse wie beim G20-Gipfel in Hamburg, als 20.000 Polizisten nicht gereicht hätten, um ein Stadtviertel zu schützen.

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dpa

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