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Militärputsch

Afrikanische Union suspendiert Burkina Faso

Burkina Faso
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Meuternde Soldaten vor dem Militärlager Guillaume Ouedraogo in Ouagadougou.

Das Militär hat die Macht in Burkina Faso übernommen, der demokratisch gewählte Präsident ist in ihrer Gefangenschaft. Die Afrikanische Union zieht Konsequenzen.

Ouagadougou - Eine Woche nach einem Militärputsch hat die Afrikanische Union (AU) die Mitgliedschaft des westafrikanischen Krisenstaates Burkina Faso suspendiert.

Die Entscheidung sei bis zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung in dem Land mit 21 Millionen Einwohnern wirksam, teilte die AU am Montag mit.

Eine Delegation der Vereinten Nationen (UN) sowie der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) trafen am Montag in der Hauptstadt Ouagadougou ein, um Gespräche mit der Militärjunta zu führen. Meuternde Soldaten hatten den demokratisch gewählten Präsidenten Roch Marc Christian Kaboré am 24. Januar gestürzt und die Macht übernommen. Kaboré wird seitdem von den Putschisten gefangen gehalten.

Burkina Faso befindet sich vor allem wegen des zunehmenden islamistischen Terrors in der Sahelzone in einer schweren politischen Krise. In der Region agieren viele Milizen, die zum Teil dem sogenannten Islamischen Staat (IS) oder der Terrororganisation Al-Kaida Treue geschworen haben. Auch langwierige Dürren und Hungersnöte machen dem trotz reicher Goldvorkommen verarmten Land zu schaffen. dpa