Bundestagswahl 2013

Aigner: Steinbrücks Kandidatur hilft Union

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Der damalige Finanzminister Peer Steinbrueck (SPD, rechts) erhält zu Beginn der Kabinettsitzung in Berlin einen Korb mit Äpfeln von der damaligen Bodensee-Apfelköigin Ann-Kathrin Wirth, links, was Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) beobachtet (Archivbild vom 10.12.08).

Berlin - Ilse Aigner (CSU) ist davon überzeugt, dass die Entscheidung der SPD, Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat aufzustellen, die Erfolgsaussichten der Union bei der Bundestagswahl erhöht.

"Steinbrück ist ein kluger Technokrat, aber ihm fehlt der Rückhalt der eigenen Partei, und er wirkt auf Menschen sehr unnahbar", sagte Bundesverbraucherministerin Aigner der Zeitung "Welt am Sonntag" laut einem Vorabbericht. "Das wird uns helfen."

In der Debatte um Steinbrücks Nebeneinkünfte werde es keinen Schlussstrich geben, "solange er nicht volle Transparenz hergestellt und alles auf den Tisch gelegt hat", kündigte Aigner an.

Die Ministerin räumte ein, dass die Aussichten, eine schwarz-gelbe Mehrheit zu verteidigen, gegenwärtig nicht so groß erscheinen. "Im Augenblick sieht es schwierig aus, da brauchen wir uns nichts vorzumachen", sagte sie. "Aber CSU und CDU sind stark -und in einem Jahr kann wahnsinnig viel passieren."

dapd

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