Feier in Edel-Hotel

Altkanzler Schröder heiratet heute - Gästeliste mit einer Überraschung

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Gerhard Schröder und Soyeon Kim feiern am Freitag ihre Hochzeit in Berlin.

Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Kim laden heute zur großen Hochzeitsfeier ins Hotel Adlon ein. Auf der Gästeliste stehen viele Prominente - nur zwei Politiker kommen wider Erwarten nicht. 

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (74) und seine südkoreanische Frau Soyeon Schröder-Kim (49) feiern heute in Berlin ihre Hochzeit nach - im edlen Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Rund 150 Gäste werden erwartet, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Scorpions-Sänger Klaus Meine und der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer mit seiner Frau, Schauspielerin Veronica Ferres. Auch der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wird nach Angaben aus seinem Umfeld bei der Hochzeit dabei sein.  Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat ebenfalls eine Einladung bekommen.

Zwei Politiker kommen wieder Erwarten nicht

Lautbild.de gibt es erst einen Cocktail-Empfang, dann ein festliches Abendessen und dann eine große Party. Entgegen früheren Gerüchten komme Schröders Freund Wladimir Putin nicht zur Feier, schreibt das Blatt. Ein Staatschef bedeute „zu viel Buhei“, meinte der Altkanzler laut der Nachrichtenagentur dpa bereits im Juli. Putin gilt als enger Freund Schröders. Kürzlich wart er bei der Hochzeit der österreichischen Außenministerin zu Gast.

Ein Politiker kommt nicht, obwohl er es eigentlich fest vorhatte: Der türkische Präsident Erdogan wollte lautbild.de eigentlich mitfeiern und auch im Hotel Adlon übernachten. Doch beim Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich in Berlin sei ihm von der Bundesregierung nahegelegt worden, seinen Besuch abzusagen, weil dies zu zu großer Unruhe führen würde, schreibt das Blatt.

Gerhard Schröder heiratet zum fünften Mal

Für Gerhard Schröder ist es die fünfte Ehe, seine Frau Soyeon Kim heiratet zum zweiten Mal. Am 2. Mai hat das Paar bereits standesamtlich in Kims Heimatstadt Seoul geheiratet. Künftig wolle das Paar „in Hannover, Berlin und temporär auch in Seoul leben“, so Schröder. Er beschäftige sich mit der südkoreanischen Kultur und sei dabei, die Sprache zu lernen.

Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler und zuvor acht Jahre lang Ministerpräsident von Niedersachsen. Nach dem Ende seiner politischen Laufbahn wurde er unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Energie-Staatskonzerns Rosneft. Für sein Engagement in Russland wird Schröder in Deutschland oft kritisiert. Der Altkanzler betont stets, dabei handele es sich um seine Privatsache.

Update vom 8. Mai 2019: Knapp ein Jahr nach der Scheidung von Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf gibt es erneut ärger. Der Altkanzler soll seine Ex aufgefordert haben ihren Nachnamen zu ändern.

dpa/smu


Doch nicht nur Gerhard Schröder hat es zum wiederholten Male getan: Auch Tagesschau-Sprecher Jan Hofer trat unlängst zum zweiten Mal vor den Altar. 

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