Gipfel

Merkel: „EU hat im Kampf gegen illegale Migration viel Arbeit vor sich“

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Angela Merkel beim EU-Gipfel auf Malta.

Valletta - Angela Merkel glaubt nicht, dass der Kampf gegen illegale Migration ein kurzer sein wird. Das sagte sie beim EU-Gipfel auf Malta - und kündigte einen Kampf an. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht trotz des am Freitag beschlossenen Zehn-Punkte-Plans gegen die illegale Migration über das Mittelmeer „noch sehr, sehr viel Arbeit“ vor der EU. Mit dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Malta nehme die Bekämpfung der Fluchtursachen aber immerhin konkretere Formen an, sagte Merkel am Nachmittag nach den Beratungen zu diesem Gipfelthema.

Nach dem EU-Türkei-Abkommen „wenden wir uns jetzt der zentralen Mittelmeerroute zu“, etwa mit Migrationspartnerschaften und der Kooperation mit Anrainerstaaten, erklärte Merkel. Die Stabilisierung Libyens sei eine wichtige Aufgabe auch für die EU, allerdings befinde sich das nordafrikanische Land „in einer schwierigen Situation“.

Der Zehn-Punkte-Plan der EU sieht vor allem eine stärkere Zusammenarbeit mit Libyen vor. Das von einem Bürgerkrieg zerrüttete Land ist das wichtigste Transitland für Migranten, die von Afrika aus nach Europa wollen. Vor allem soll die libysche Küstenwache so schnell wie möglich so ausgebildet und ausgerüstet werden, dass sie von Schlepperbanden organisierte Überfahrten in Richtung Europa verhindern kann.

dpa

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