Umgang mit Taiwan

Merkel gibt Trump contra: „Stehen zur Ein-China-Politik“

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Wird ihre Linie beibehalten: Angela Merkel.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Haltung der Bundesregierung in der Taiwan-Frage bekräftigt. Damit stellt sie sich gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump.

„Wir stehen nach wie vor zur Ein-China-Politik und werden jetzt unsere Haltung nicht ändern“, sagte sie am Montag in Berlin. Sie reagierte damit auf eine Äußerung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, der die Ein-China-Politik infrage gestellt und die chinesische Führung damit massiv verärgert hatte.

Telefonat zwischen Trump und Taiwan-Präsidentin

Peking betrachtet Taiwan seit 1949 nur als abtrünnige Provinz und droht mit einer gewaltsamen Rückeroberung. Mit seiner Ein-China-Doktrin fordert die chinesische Regierung, dass kein Land diplomatische und andere offizielle Beziehungen zu der heute demokratischen Inselrepublik unterhalten darf, wenn es ein normales Verhältnis mit der Volksrepublik pflegen will.

In einem Interview mit „Fox News“ hatte Trump am Sonntag gesagt, er verstehe die langjährige US-Position voll und ganz. „Aber ich verstehe nicht, warum wir an eine „Ein-China-Politik“ gebunden sein müssen, solange wir nicht einen Deal mit China über andere Dinge haben, darunter den Handel.“ Zuvor hatte bereits sein Telefonat mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen für Wirbel gesorgt. Es war das erste eines neu gewählten US-Präsidenten seit 1979.

dpa

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