Konvoi gerät in Sprengfalle

Anschlag auf Bundeswehr in Kundus

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Ziel eines Anschlags war die Bundeswehr in Kundus am Mittwoch. Es entstand Sachschsaden. 

Kundus - Im nordafghanischen Kundus ist auf Soldaten der Bundeswehr erneut ein Anschlag verübt worden. Niemand sei verwundet oder getötet worden, teilte die Bundeswehr mit.

Ein Konvoi sei am Mittwoch etwa sieben Kilometer westlich des Feldlagers auf dem Weg in den Distrikt Char Darah in eine Sprengfalle geraten. Ein Fahrzeug sei leicht beschädigt worden. Die Bundeswehr will im Herbst nach knapp zehn Jahren aus Kundus abziehen. Die Sicherheitslage in der Region ist weiterhin instabil.

In der an Kundus angrenzenden Provinz Baghlan unterstützten niederländische F-16-Kampfjets deutsche und afghanische Bodentruppen durch den Abwurf von Bomben. Die Bodentruppen seien unter Beschuss geraten, teilte das niederländische Verteidigungsministerium in seiner wöchentlichen Operationsübersicht mit. Nach dem Abwurf von zwei Bomben hätten die Aufständischen das Feuer eingestellt.

Zuletzt war im Mai ein deutscher Soldat in Nordafghanistan getötet worden. Er fiel bei einem Gefecht mit Taliban-Kämpfern in Baghlan. Über die niederländische Luftunterstützung hatte zunächst das Verteidigungsblog „Augen Geradeaus“ berichtet.

dpa

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