„Schlimmste Befürchtungen bewahrheitet“

CSU-Experte fordert Sicherheitsprüfung für alle Weihnachtsmärkte

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Ein Lkw war in den Berliner Weihnachtsmarkt gerast.

München - Nach dem möglichen Anschlag am Berliner Kurfürstendamm hat der CSU-Innenexperte Stephan Mayer eine Sicherheitsprüfung für sämtliche Weihnachtsmärkte gefordert.

Es hätten sich am Montagabend "unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet", sagte der Bundestagsabgeordnete der "Bild"-Zeitung laut einer Vorabmeldung. "Jetzt müssen die Sicherheitskonzepte aller Weihnachtsmärkte in Deutschland überprüft werden - bis hin zu der Frage, ob sie überhaupt noch weiter stattfinden können."

Auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, direkt an der Gedächtniskirche, waren zuvor nach Polizeiangaben neun Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden, als ein Lastwagen in eine Menschenmenge fuhr. Ein Mann wurde nach Polizeiangaben festgenommen, bei dem es sich um den Fahrer des Todes-Lkw handeln könnte. Sein Beifahrer ist demnach tot. Zur Identität der Männer machte die Polizei keine Angaben. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Die CDU-Vizechefin Julia Klöckner sprach in dem Blatt von einer "barbarischen" Tat. "Terroristen sind feige - unbeschützte, friedliche Menschenmengen anzugreifen, ist barbarisch", sagte sie und ergänzte: "Weihnachtsmärkte zu schließen, wäre falsch, aber sie müssen wohl stärker geschützt werden." Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sprach von einem "abscheulichen Anschlag". Nun sei "die Stunde der nationalen und internationalen Einheit".

AFP

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