Todesfahrt auf Berliner Weihnachtsmarkt

Trump vermutet „islamistische Terroristen“ hinter Berlin-Tragödie

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Donald Trump.

Berlin - Nach der Todesfahrt eines Lastwagens auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin hat der künftige US-Präsident Donald Trump nahegelegt, dass "islamistische Terroristen" hinter der Tat stecken.

"Unsere Herzen und Gebete sind bei den Angehörigen der Opfer der heutigen schrecklichen Terrorattacke in Berlin", erklärte Trump am Montag. "Unschuldige Zivilisten wurden auf der Straße ermordet, als sie sich auf das Weihnachtsfest vorbereiteten."

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und "andere islamistische Terroristen schlachten fortwährend Christen in ihren Gemeinden und Andachtsorten ab als Teil ihres globalen Dschihad", fügte Trump hinzu. "Diese Terroristen und ihre regionalen und weltweiten Netzwerke müssen vom Angesicht der Erde ausgelöscht werden, eine Mission, die wir mit allen freiheitsliebenden Partnern ausführen werden", kündigte Trump an, der am 20. Januar sein Amt antritt.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte dazu am Montagabend in der ARD: "Ich möchte jetzt noch nicht das Wort Anschlag in den Mund nehmen, obwohl viel dafür spricht."

Auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, direkt am Kurfürstendamm und an der Gedächtniskirche, wurden am Montagabend mindestens zwölf Menschen getötet.

Ein Mann wurde nach Polizeiangaben festgenommen, bei dem es sich um den Fahrer des Todes-Lkw handeln soll. Ein weiterer Mann wurde laut Polizei tot in dem Fahrzeug gefunden. Zur Identität der Männer machte die Polizei keine Angaben.

AFP

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