Innenpolitischer CDU-Kurs

Null-Toleranz: Laschet erläutert bei Lanz neue Strategie

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Markus Lanz im Gespräch mit dem designierten NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet. 

Beim Talk mit Markus Lanz am Mittwoch hat der designierte Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, den neuen innenpolitischen Kurs der CDU durchblicken lassen - er orientiert sich damit an einem bekannten Vorbild aus Amerika.

Eigentlich wollte Markus Lanz am Mittwochabend mit Armin Laschet, dem designierten CDU-Ministerpräsidenten aus Nordrhein-Westfalen über die gewonnene Wahl sprechen, doch der ließ plötzlich tief blicken und lieferte einen Vorgeschmack auf den geplanten innenpolitischen Kurs

Laschet erzählte dem ZDF-Talk-Moderator, ihm und dem CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach sei die Idee gekommen, zusammen mit Terrorexperten die Sicherheitsarchitektur in NRW völlig neu zu konzipieren.

Dabei würden sie sich an der sogenannten Broken Window Theorie orientieren, berichtet die Huffington Post. Nach dieser Theorie - stark verkürzt - wirken sich vergleichsweise harmlose Faktoren, wie ein zerbrochenes Fenster, auf das gesamte Stadtviertel negativ aus. Die Folge ist Verwahrlosung und das Ausbreiten von Kriminalität. Die sogenannte Nulltoleranzstrategie beruht auf dieser Theorie. Demnach muss bereits kleinsten Auswüchsen Einhalt geboten werden, um die Kriminalität im Gesamten einzudämmen.

Damit folgt er einem bekannten Vorbild aus Übersee: Dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani, der sich mit seinem harten Vorgehen gegen Kriminalität einen Namen gemacht hat. 

Hier gibt es den Talk mit Markus Lanz am Mittwoch in der ZDF Mediathek zum Nachsehen.

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