Umfrage zeigt:

Aufnahme von EU-Ausländern in Bundeswehr sehen viele skeptisch

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Verteidigungsministerin von der Leyen

Berlin - Dem Vorschlag von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, EU-Ausländer in die Bundeswehr aufzunehmen, steht die Bevölkerung eher skeptisch gegenüber.

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov zufolge sind 41 Prozent der Bundesbürger dafür, 45 Prozent dagegen.

Schaut man genauer auf die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, zeigt sich allerdings, dass nur elf Prozent der Bundesbürger diese Idee richtig gut finden. 30 Prozent der Befragten äußerten sich eher zustimmend. 19 Prozent waren eher dagegen, 26 Prozent lehnten es strikt ab.

Die größte Ablehnung war unter den 30- bis 39-Jährigen zu finden (31 Prozent). Die größte Akzeptanz fand der Vorschlag der CDU-Politikerin bei den Befragten im Alter zwischen 18 und 29 Jahren (13 Prozent).

Bislang kann nur Soldat werden, wer einen deutschen Pass hat. Anfang Dezember hatte von der Leyen eine neue Personalstrategie vorgestellt. Darin kündigte sie an, sie wolle die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um die Bundeswehr für Ausländer aus anderen EU-Staaten zu öffnen. Sie sagte damals: „In Ausnahmefällen sind wir auch bereit, EU-Staatsbürger auf ganz besondere Positionen zu setzen, die wir sonst nicht bedienen können.“

dpa

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