Bayerische Staatsregierung fordert

Anerkannte Flüchtlinge sollen bayerische Asylunterkünfte verlassen

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Flüchtlingsunterkunft in München.

München - Die Staatsregierung fordert von den Kommunen die zeitnahe Unterbringung von allen anerkannten Flüchtlinge, die derzeit noch in den Asylunterkünften des Landes leben.

„Unsere gemeinsame Grundlinie muss sein: Anerkannte Flüchtlinge sind Gemeindebürger, leben vor Ort in der Gemeinschaft, wurden dort integriert und brauchen dort Wohnraum“, heißt es in einem Brief von Sozialministerin Emilia Müller (CSU) an die kommunalen Spitzenverbände, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Demnach gibt es derzeit in den Unterkünften des Freistaates für Asylsuchende rund 33 000 sogenannte Fehlbeleger, also Bewohner, deren Asylverfahren bereits positiv beendet wurde. „Das macht schon jetzt rund ein Viertel aller in Bayern Untergebrachten aus“, heißt es im Brief. Ende März 2017 hätten rund 125 000 Menschen in den bayerischen Asylunterkünften gewohnt. Schon im vergangenen Jahr haben die bayerischen Kommunen ihre Sorge über die Fehlbelegern ausgerückt, denen die Obdachlosigkeit drohe.

dpa

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