Bayerns Innenminister in Sorge

Herrmann: Brexit erschwert Zusammenarbeit bei Sicherheit

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Leichter wird es dadurch sicherlich nicht“.

Nach dem Terroranschlag in Manchester blickt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit Sorge in die Zukunft. Der Brexit werde die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in Europa komplizierter machen.

 „Leichter wird es dadurch sicherlich nicht“, sagte der CSU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl am Mittwoch im Deutschlandfunk. Zwar sei der Informationsfluss zwischen Geheimdiensten und Polizeibehörden nicht nur an die EU gebunden. 

Herrmann: „Das ist deren Entscheidung“

Die EU sei aber gerade dabei, die Zusammenarbeit noch weiter zu verstärken, etwa über Europol. „Und insofern ist es sicherlich nicht unbedingt eine Stärkung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit, wenn Großbritannien ausscheidet. Aber das ist deren Entscheidung“, sagte Herrmann.

Sein Ziel sei es jedenfalls, von Europa aus alles dafür zu tun, die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auch mit Großbritannien weiter auf einem hohen Niveau zu halten oder vielleicht sogar weiter auszubauen.

Am Montagabend war am Ende des Konzerts von Teenie-Star Ariana Grande in Manchester ein Sprengsatz detoniert. Der Attentäter riss mindestens 22 Menschen mit sich in den Tod. Der Anschlag traf viele Kinder und Jugendliche. Es war die schwerste Terrorattacke in Großbritannien seit fast zwölf Jahren.

dpa

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