Wieder die Sache mit der Maus

Beatrix von Storch will kritisches Buch über AfD stoppen

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Geht gegen ein AfD-kritisches Buch vor: Beatrix von Storch.

Berlin - Beatrix von Storch will den weiteren Verkauf des AfD-kritischen Buches „Angst für Deutschland“ wegen einer Passage über sich selbst verhindern. Grund ist ein eher harmloser Satz über ihren Maus-Ausrutscher.

Die „Spiegel“-Redakteurin Melanie Amann beschreibt in dem Buch „Angst für Deutschland“ die verschiedenen Strömungen der AfD und ihre wichtigsten Persönlichkeiten. Wie die Verlagsgruppe Droemer Knaur am Dienstag berichtete, stößt sich die stellvertretende AfD-Parteivorsitzende von Storch an einem Satz, in dem es über sie heißt: „Wird es doch einmal eng für sie, wie im Streit um den Schießbefehl auf Frauen mit Kindern an der Grenze, dann ist sie eben „mit der Maus abgerutscht“.“

Der angebliche Ausrutscher sorgte für Spott im Netz

Mit einem Facebook-Posting, dass deutsche Grenzer auch auf Flüchtlings-Frauen und Kinder schießen sollten, hat AfD-Vize Beatrix von Storch im Januar letzten Jahres für Aufregung gesorgt. Die AfD-Politikerin ruderte daraufhin zurück und begründete laut "Spiegel" gegenüber Parteifreunden das Posting mit einem "technischen Fehler" - sie sei auf ihrer Computermaus abgerutscht. Dafür erntete die Politikerin Spott und Häme im Netz. Was die AfD-Politikerin heute an der Darstellung im Buch von Melanie Amann stört, ist nicht bekannt.

Verleger Hans-Peter Übleis erklärte, er werde die Abmahnung von Storchs nicht hinnehmen. „Wir werden mit allen rechtlichen Mitteln gegen diesen Versuch, den Verkauf des Buches zu stoppen, vorgehen.“ Gerade im beginnenden Wahlkampf sei es wichtig, hinter die Kulissen der AfD zu blicken.

mb/dpa

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