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Bei „Maybritt Illner“

Experte prophezeit Krieg zwischen Trump und der CIA

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Der Geheimdienst Experte Erich Schmidt-Eenboom erklärte bei Maybritt Illner seine Theorie zu den Enthüllungen über Trump.

Berlin - Donald Trump und die CIA - das ist keine große Freundschaft. Der Geheimdienst-Experte Erich Schmidt-Eenboom sagte bei „Maybritt Illner“ voraus, dass der Machtkampf noch schmutzig werden könnte.

Nachdenklichkeit und Ratlosigkeit beherrschte den Polit-Talk von Maybritt Illner einen Tag vor der Vereidigung von Donald Trump. „Stellt Trump die Welt auf den Kopf?“, wollte Maybritt Illner am Donnerstag Abend von ihren Talkgästen wissen. Die Antwort? Könnte sein.

Friedensforscher und Geheimdienst-Experte Erich Schmidt-Eenboom hatte die interessanteste These des Abends parat. Es ging um die neuesten Enthüllungen über Trump: Laut diesen wurde er in Russland beim Sex mit Prostituierten gefilmt und sei damit von Putin erpressbar. 

„Ganz, ganz deutlicher Warnschuss“ an Donald Trump

Schmidt-Eenbooms These: Die CIA habe diese Meldung bewusst lanciert, um „einen ganz, ganz deutlichen Warnschuss“ an Trump zu richten. Denn dieser plane langfristig, die Geheimdienste zu entmachten. Darauf deuteten viele Aussagen hin, die der Milliardär seit 2003 gemacht habe. Der 20.000 Mitarbeiter starke Apparat der CIA, der seit Jahrzehnten außenpolitisch enorme Macht besitze, wolle sich das nicht bieten lassen. Trump sei mit der Veröffentlichung des Russland-Dossiers über den gezeigt worden, wer die Hosen anhat. Nicht zufällig seien die Informationen über einen ehemaligen MI16-Agenten an die Presse gelangt.  „Die Dienste haben Trump ganz deutlich gemacht: Wenn er sie vom politischen Machtzentrum ausschließen wird, dann spielen sie mit ihm“, so Schmidt-Eenboom.

Schmidt-Eenboom: CIA wird noch mehr enthüllen

Schmidt-Eenboom glaubt: Das wird nicht das letzte Kapitel in der Fehde zwischen dem künftigen Präsidenten und den Geheimdiensten gewesen sein. Wenn Trump weiterhin die Macht der CIA untergraben wolle, werde dieser noch mehr pikantes Material enthüllen. "Ich vermute, dass es in geraumer Zeit nicht nur Wikileaks gibt, sondern CIA-Leaks“, sagte er.

Der Republikaner Roger Johnson vertrat in der Sendung die Anhängerschaft Trumps, gab Schmidt-Eenboom aber in Teilen recht. Er berichtete, Trump habe den Geheimdiensten sogar eine Falle gestellt, um zu erfahren, ob sie hinter seinem Rücken gegen ihn arbeiten: Trump habe toprangige Nachrichtendienstler zu einem Treffen gebeten, in dem er vertrauliche Informationen preisgab, die nicht einmal seine engsten Mitarbeiter wussten. Keine Stunde später berichteten die Medien darüber - für Trump der Beweis, dass er seinen Geheimdiensten nicht über den Weg trauen kann. 

Am Freitag wird Donald Trump offiziell in sein Amt als neuer US-Präsident eingeführt. Alle Entwicklungen lesen Sie im Ticker.

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